Juni 2018: Monatlicher Cashflow durch Dividenden

Cashflow durch Dividenden - Titelbild

Dies ist mein Lieblingsartikel auf dem Blog, mein monatlicher Cashflow durch Dividenden. Es gibt halt nichts besseres, als seinen passiven Cashflow durch Dividenden zu betrachten und im Jahr-zu-Jahr Vergleich wachsen zu sehen. Und man muss nichts weiter dafür tun, als früh aufzuwachen und die Dividenden einzusammeln.

Das Geld kommt von allein zu dir!

Nun gut, ganz allein nicht, man musste immerhin zu Anfangs sich für ein solides Unternehmen entscheiden und dann sein Kapital investieren. Mein jetziges Ich ist dem 2014er Ich sehr dankbar, dass es sich damals dafür entschieden hat, diesen Weg zu gehen und konsequent über den Zeitraum der letzten Monate und Jahre Dividendenaktien zu kaufen.

 

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. (Franz Kafka)

 

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt, dem ersten Kauf. Und dann dem zweiten Kauf, dann dem dritten Kauf … und man hält an seiner Strategie fest, um dann Monat für Monat seine immer weiter wachsenden Dividenden zu kassieren.

Im Juni 2018 konnte ich Dividendeneinnahmen von 174,61 EUR verzeichnen!

Die Einnahmen setzen sich aus folgenden Zahlungen zusammen:

  • Johnson + Johnson :: 27,08 EUR
  • IS.DJ AS.PAC.S.D.30 U.ETF :: 26,19 EUR
  • Gilead Sciences Inc. :: 17,09 EUR
  • T. Rowe Price Group Inc. :: 15,29 EUR
  • Main Street Capital Corp. :: 14,91 EUR
  • Unilever PLC :: 12,16 EUR
  • McDonalds Corp. :: 10,32 EUR
  • Chevron Corp. :: 9,67 EUR
  • Intl Business Machines Corp. :: 9,04 EUR
  • PepsiCo Inc. :: 8,78 EUR
  • Microsoft Corp. :: 8,44 EUR
  • Exxon Mobil Corp. :: 8,26 EUR
  • Realty Income Corp. :: 7,38 EUR

Einnahmen im Juni 2017: 156,04 EUR

Einnahmen im Juni 2018: 174,61 EUR

Jahr-zu-Jahr Steigerung (YoY, Year over year): +11,9%

2018er Dividenden bis jetzt (YTD, Year to date): 870,63 EUR (145,11 EUR pro Monat)

Dividenden Chart 2018 - Cashflow durch Dividenden

Gedanken zum aktuellen Monat …

Es ist toll von 13 Unternehmen im Monat Geld auf sein Konto überwiesen zu bekommen. Noch 2 mehr und ich kann sagen jeden zweiten Tag im Monat kommt Geld rein. Nun gut, der dritte Monat jeden Quartals hat mehr Zahler als die beiden anderen Monate, aber trotzdem ein schöner Gedanke und ich denke ihr wisst was ich meine.

Und ein 12% Anstieg der Dividendeneinnahmen im Vergleich zum Juni im Vorjahr ist fantastisch. So kann es weiter gehen.

Ansonsten nervt Trump mit seinem Trade War Gedöns. Unsicherheiten mag niemand und wo das ganze hinführt ist leider nicht klar. Sicher ist, sollte es knallen, wird es dabei kaum Gewinner geben. Ob es aber am Ende wirklich schlimm kommt und wir alle als Verlierer dastehen, muss sich auch erst zeigen. Wahrscheinlich passiert insgesamt gesehen nicht viel und es geht weiter wie immer. Wir werden sehen.

Des Weiteren kam doch tatsächlich diesen Monat die erste echte 2018er Ausschüttung einer meiner iShare ETFs. Diese fiel niedriger aus als erwartet und lag unter dem Vorjahr. Das ist nicht nett und bestärkt mich in der Idee, meine ETFs zum Jahresende abzustossen und das Geld direkt in Einzelaktien zu investieren.

Ich werde dies aber noch ein wenig beobachten und erst zum Jahresende Kassensturz machen. Die Zeit nehme ich mir, um dann hoffentlich die beste Entscheidung zu treffen. Ich möchte vorhersagbare Dividenden haben, dass ist mein oberstes Ziel. Momentan habe ich das mit diesen ETFs leider nicht.

Last but not least blieben die Kurse der Konsumgüterhersteller weiter unter Druck und dazu gesellten sich kürzlich noch die Kurse der Health Care Unternehmen. Grund hier, Amazon kauf PillPack und alle denken, dass der Rest nie wieder Geld verdienen wird in dem Bereich. Bullshit sag ich.

Sicher wird es den ein oder anderen erwischen, vielleicht auch einen der Großen wie WBA oder CVS, aber das Amazon hier alle platt macht sehe ich ebensowenig, wie das mit den Supermarktketten geschehen ist, nachdem sie Whole Foods gekauft hatten.

Was bleibt ist eine gute Kaufgelegenheit für Unternehmen aus diesen Sektoren. Bei mir ganz oben stehen KMB und GIS.

Des Weiteren habe ich meine Augen auch immer auf dem Industriesektor. Da habe ich nämlich noch gar nichts im Depot. Kandidaten wie MMM, EMR, UTX oder auch CAT stehen hier auf meiner Watchlist. Bei MMM werde ich diesen Monat anfangen, über einen Aktiensparplan bei der Consorsbank* eine kleine Anfängerposition aufzubauen.

Dies mache ich bereits seit längeren auch mit V und MA. Ich werde diese Positionen im September in mein Dividendendepot bei der Comdirect* übertragen lassen. Dann tauchen diese auch hier in der Statistik auf.

Alle diese Investitionen sollen dafür sorgen, dass neues Kapital in den Markt kommt, mein Depot ausgebaut wird und die Dividendeneinnahmen in Zukunft weiter steigen.  

Zukäufe im Monat Juni

Um die aktuell so schönen YoY Steigerung nachhaltig auszubauen, habe ich auch diesen Monat wieder etwas Kapital in den Markt gebracht.

Käufe im Juni 2018: 1.056,31 EUR

  • Cardinal Health Inc. :: 1.056,31 EUR

Verkäufe im Juni 2018: n/a

Zukünftige Dividende durch Zukäufe: +39,42 EUR (bei aktuell 1,16 EUR/USD)

Bonuskäufe im Juni 2018: +27,51 EUR

  • Facebook Inc. :: 27,51 EUR

Wer mehr wissen möchte über das Warum und Weshalb dieser Bonuskäufe, der lese bitte den Artikel zum Thema Das Negativzinsen Experiment – Investieren auf Pump!

Mit dem Kauf von Cardinal Health Inc. (CAH) kam wieder eine neue Position ins Depot. Die Einbuchung fand direkt einen Tag vor dem Ex-Dividende Datum statt. Somit kassiere ich bereits im Juli die erste Dividenden von meinem Neuzugang. Toll! 

Mit diesem Zukauf liege ich aktuell genau auf Kurs für 2018, was den Ausbau der Depots angeht.

Käufe und Verkäufe Übersicht 2018 - Dividendenaktiendepot

Zielsetzung neues Kapital 2018 - Dividendenaktiendepot

Anmerkung: Zwischen Februar und Mai sind keine Investitionen vorgesehen, da ich das Geld für meine Auszeit benötige. Irgendwie muss der ganze Spaß ja finanziert werden 🙂 !

Zum Schluss noch ein paar Fun Facts!

Investieren muss Spaß machen, Stichwort Motivation.

Und man sollte Ziele haben, zum Beispiel die Finanzielle Freiheit durch passives Einkommen als großes übergeordnetes Ziel. Warum nicht beides verbinden?

Ich mache dazu folgendes, ich rechne mir just for fun aus, wie viel Zeit mir meine Dividenden bereits erkauft haben. Dazu nehme ich einen fiktiven Stundenlohn von 12,50 EUR an.

  • Stundenlohn :: 12,50 EUR
  • Dividenden pro Monat :: 145,11 EUR
  • Stunden weniger zu arbeiten :: 11,6 Std.

Sprich im aktuellen Monat hätte ich fast 12 Stunden bzw. 1,5 Tage daheim bleiben können und diese wären bereits mit meinem Cashflow durch Dividenden finanziert. Na, wie klingen 1,5 Tage zusätzlicher Urlaub jeden Monat for free & forever für euch?

Das sind aufs Jahr gesehen bereits über 17 Tage Sonderurlaub. Ein Leben lang! Und du musst dafür nie wieder einen Chef fragen oder irgendetwas extra tun. Love it!

Ein Arbeitsmonat hat durchschnittlich 21,6 Tage bzw. 173,3 Stunden. Vor diesem Hintergrund kann man auch sagen, ich habe bereits 6,7% auf dem Weg zur Finanziellen Freiheit zurückgelegt!

 

Vergiss alle Gründe, warum es nicht funktionieren kann.
Glaube an den einen Grund, warum es funktionieren wird.

 

Wie weit seid ihr auf eurem Weg schon vorangekommen?

Das war es bereits schon wieder für diesen Monat. Ich bin zufrieden, habe 174,61 EUR mehr auf dem Konto und kann mich damit beschäftigen, wie ich diese reinvestiere, um weiteren Cashflow durch Dividenden für die Zukunft zu erzeugen. Life is good!

Vergesst auch nicht in die Depotübersicht reinzuschauen. Ich habe alle Charts und Statistiken aktualisiert für euch zum Nachlesen!

 

Danke fürs Lesen und wenn dir der Artikel gefallen hat, hinterlasse mir doch bitte eine Nachricht und teile den Artikel mit deinen Freunden auf Facebook oder in deinem Lieblingsforum. Danke!

 

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28 Kommentare zu „Juni 2018: Monatlicher Cashflow durch Dividenden“

  1. Hi Ingo,

    läuft doch 🙂 Der Anfang ist echt hart, da es scheinbar langsam vorangeht und man meint, dass man nie richtig weiterkommt. Aber wie man bei dir sieht, steter Tropfen höhlt den Stein. Mit der Zeit geht es immer schneller.
    Ich verstehe auch nicht, warum sich immer alle wegen Amazon in die Hose machen. Inzwischen hat jeder Händler seinen Online-Bereich und vieles muss einfach vor Ort geklärt werden, gerade im Gesundheitsbereich. Ich mache mir da auch keine Sorgen.
    Onkel D. aus den USA ist in 2,5 Jahren Geschichte, dann wird 10 Jahre das zerschlagene Porzellan weggeräumt und dann sehen wir weiter.

    Viele Grüße

    Alexander

    1. Hi Alexander!

      Danke fürs Vorbeischauen und Kommentieren.

      Der Schneeball rollt 🙂 … und auch Amazon wird ihn nicht aufhalten. Als Safety Net kann und sollte man vielleicht einfach ein paar seiner ersparten Kröten ebenfalls in Amazon stecken. Win-Win!

      CU Ingo.

  2. Servus Ingo,

    danke für Deine Einblicke, besonders was das Stillhaltergeschäft bei den Optionen angeht.

    Ich bin noch ganz am Anfang und habe mit meinem mtl Einkommen nun zum ersten Mal die € 50,- überschritten.

    Darf ich fragen was Du für eine Software verwendest um die Dividenden übersichtlich darzustellen? (Excel im Eigenbau?)

    Weiter so.

    Jens

    1. Hi Jens!

      Danke fürs Kommentieren.

      50,- EUR das erste Mal überschritten ist toll. Gratulation! Ich kann mich auch noch an „mein erstes Mal“ erinnern. Glaub mir, bei 100,- EUR wird das Gefühl noch besser 😉 … bleib dran!

      Ich nutze Excel. Leider alles manuell eingetragen und gebaut. Nichts was man in der Form teilen könnte.

      CU Ingo.

      1. Hallo Ingo,
        hast du dir mal das Tool Portfolio Performance angeschaut? Dort kann dir enorm viel Arbeit abgenommen werden und for free ist es auch noch.

        Beste Grüße

      2. Hi Philipp!

        Danke für deinen Kommentar.

        Ich kenne das Tool, habe es aber noch nicht länger in der Praxis genutzt. Mir fehlen da ein paar Auswertungsmöglichkeiten und speziell für den Blog sind meine Grafiken und Tabellen besser geeignet. Außerdem kann ich so alles individuell anpassen.

        Aber für den privaten Investor scheint es sehr gut geeignet zu sein und wenn mich jemand fragt, verweise ich auch darauf. Da es nichts kostet, kann es jeder ausprobieren und selbst entscheiden.

        CU Ingo.

  3. Schöner Artikel, ich mag deinen Ansatz. Wobei ich ETFs persönlich nicht komplett aus dem Depot werfen würde. Aber auch wie bei Einzeltiteln muss man sich den ETF genau anschauen. Was ich nicht verstehe ist, weshalb du als dividendenorientierter Anleger vor der Ausschüttung kaufst. Da du ja mit der Höhe der jährlichen Dividendeneinnahmen über dem Pauschbetrag liegst, zahlst du schließlich Steuern auf die Dividende. Da wäre es doch schlauer ex Dividende günstig einzukaufen und im ersten Jahr die Steuer zu sparen, zumindest wenn du langfristig halten willst. VG Andi

    1. Hi Andi!

      Danke fürs Kommentieren.

      Ich mag eigentlich ETFs und die Möglichkeit so schön diversifiziert in Märkte zu investieren, die man selbst nicht gut kennt und deswegen keine Einzelauswahl treffen kann. Ich mag nur nicht die schwankenden Ausschüttungen und schon gar nicht mag ich es, wenn auf einmal keine Zahlung kommt ohne das ich erfahre, warum und weshalb.

      Bzgl. kaufen vor oder nach dem Ex-Dividende Datum gibt es unterschiedliche Ansichten. Vielleicht mach ich mal einen Artikel draus, wenn ich Zeit habe. Rational betrachtet hast du Recht, auch wenn der Unterschied wohl sehr gering ist.

      Ist aber eine gute Anmerkung. Danke!

      CU Ingo.

  4. Hi Ingo,

    ich setze (fast) komplett auf ETFs und habe auch einige iShares im Portfolio. Im Vergleich mit den Vorjahren war mir auf schon aufgefallen, dass es dies Jahr ziemlich mau mit den Dividendenausschüttungen aussieht und ich daher Deine „Enttäuschung“ nachvollziehen kann.

    „…erste echte 2018er Ausschüttung einer meiner iShare ETFs. Diese fiel niedriger aus als erwartet und lag unter dem Vorjahr. Das ist nicht nett…“

    Ich habe schon vor ein paar Wochen bei iShares nachgefragt, was das los ist und wie es im Rest des Jahres weitergeht. Angenehm übberrascht hatte ich schon nach etwas mehr als einem Tag ne Antwort per Mail bekommen:

    „Mit der Einführung der Investmentsteuerreform erfolgte einmalig zum 31.12.2017 eine (Teil-) Thesaurierung mit einhergehender Besteuerung sämtlicher unversteuerter ordentlicher Erträge innerhalb unserer in Deutschland aufgelegten ETFs.

    Demzufolge sind bisher nur ordentliche Erträge seit dem 01.01.2018 im Fonds aufgelaufen, die zur Ausschüttung zur Verfügung stehen. Dadurch fielen die Ausschüttungen im Januar und Februar aus bzw. waren im März und April geringer als in einer vergleichbaren Vorjahresperiode.

    Ausschüttungen ab Mai werden wieder Erträge aus drei Monaten beinhalten und damit wieder erwartbar höher ausfallen.

    Dies war ein einmaliger Effekt bedingt durch die Einführung der Investmentsteuerreform. Bei der Konstruktion bzw Ertragsverwendung unserer Produkte hat sich hierbei nichts verändert.“

    Aktuell habe ich Anfang Juli nun auch wieder eine „normale“ Ausschüttung für einen meiner iShares ETFs bekommen…ich behalte die Situation erstmal im Auge, bevor ich was verändere/ verkaufe und dafür Gebühren und Steuern zahlen muss.

    Danke für die ausführliche Vorstellung von Deinem Depot und Deinen Erträgen 🙂

    Viele Grüße
    Thorsten

    1. Hi Thorsten!

      Danke fürs Kommentieren und die Infos. Toll!

      Ich hatte Blackrock auch angeschrieben und die gleiche Antwort bekommen. Glaub die hatte ich im Mai Update veröffentlich. Ist vom Wortlaut fast genauso geschrieben. Vielleicht ist es sogar identisch.

      Aber die Antwort ist in meinem Fall halt falsch. Meine Juni Ausschüttung (6 Monate in 2018!) ist eben jetzt nicht vergleichbar mit dem Vorjahr, sondern um einiges geringer. Ca. 0,55 EUR pro Anteil letztes Jahr im Vergleich zu ca. 0,43 EUR dieses Jahr.

      Dieses Hick-Hack nervt. Ich mag keine Ungewissheiten. Noch warte ich ab, aber ich tendiere aktuell 80 zu 20 zur Veräußerung am Jahresende und Umschichten in Einzelaktien. Wir werden sehen.

      CU Ingo.

      1. Hi Ingo,

        sorry da kann ich nicht ganz folgen…prinzipiell glaube ich erstmal nicht, dass BlackRock irgendetwas nicht nachvollziehbares mit Dividendenzahlungen, Steuer, etc macht. Die bieten eine Commodity an und wenn die Kunden denen nicht mehr vertrauen sind sie schnell weg…

        Zudem investieren auch eine ganze Menge institutionelle Investoren in deren ETFs – und die schauen da doch sehr genau hin, ob sie das rausbekommen, was ihnen zusteht.

        Ich habe mir auch mal die Zahlen aus den Berichten von iShares für die letzten Jahre angeschaut und zusammengefasst (mal sehen, ob ich hier ein Bild einbinden kann, sonst als Link darunter):

        https://thorstenhartmann.de/wp-content/uploads/manual/iShares-Stoxx600-Div-Payout.jpg

        Ich erkenne eine außergewöhnlich hohe Zahlung in Q2 2017 (grün) – da gab es ausser der Reihe eine 2te Zahlung. In 2018 bewegen wir uns auf 2016er Niveau und auch in etwa wie in 2017 ohne die 2te Zahlung.

        Und dann in gelb die „Durststrecke“ in Q1 2018, welche iShares mit der Umstellung der Besteuerung erklärt – was für mich erstmal okay klingt, da zu Ende 2017 nachträglich ja noch Erträge thesauiert wurden, die dann nicht ausgeschüttet werden können.

        Aber letztlich muss sich jeder mit seiner Anlagevariante wohl fühlen, sonst bleibt man nicht dauerhaft dabei…

        Viele Grüße
        Thorsten

      2. Hi Thorsten!

        du weißt, warum es letzten April eine Sonderzahlung in den meisten iShare ETFs gab? Accounting mistake! Das heißt Blackrock (genauer gesagt eine ihrer Outsourcing Drittfirmen) hat schon eimal Mist gebaut bei was auch immer. Deswegen auch meine Bedenken. Das Vertrauen ist nicht da. Es fehlt die Transparenz für mich und die Antworten sind Standardantworten.

        Leider finde ich den Link gerade nicht, wo das damals mit Sonderdividende (aka Reclassification) offiziell auf der ishares.com Seite veröffentlich wurde. Wenn den jemand hat, bitte mal hier posten. Danke!

        Kaum einer weiß davon, weil es natürlich nie an die große Glocke gehangen wurde. Ich fand es eine Frechheit, aber ich habe davon profitiert. Habe nie verstanden, warum ich die „Nachzahlung“ bekomme und nicht die, die zum Zeitpunkt der Falschberechnung die Anteile gehalten hatten. Toll für mich, aber mein Gerechtigkeitsempfinden war da empfindlich gestört. Das war das erste Mal, dass Sand im Getriebe ist bzgl. ETFs.

        Dazu ist Blackrock aktuell der einzige mir bekannte ETF Anbieter, der so eine „Durststrecke“ am Anfang des Jahres eingebaut hat. Habe kurz SPDR, Vanguards und die xtrackers ETFs geprüft, da sehe ich so etwas nicht. Ausschüttungen sind auf dem Niveau von 2017 oder höher (Pi mal Daumen). Wobei man das erst am Jahresende wirklich sagen kann. Und deswegen will ich mir die Zeit ja auch nehmen und erst am Jahresende ggf. verkaufen.

        Und ich stimme absolut mit dir überein, man sollte nur dort investiert sein, wo man sich wohl fühlt. Deswegen genau meine Überlegungen.

        Mir ist wichtig anzumerken, ich möchte niemanden von irgendetwas überzeugen. Auch nicht, ob ETFs gut oder schlecht sind. Ich möchte hier auf dem Blog und in den Kommentaren einfach nur von meinen Erfahrungen und Überlegungen berichten. Dann kann jeder selbst seine Schlüsse daraus ziehen.

        Vielleicht ist die Lösung ja auch einfach nur von iShares nach z.b. Vanguards „umziehen“ 🙂 … schauen wir mal.

        CU Ingo.

  5. ExDividende, bedeutet ja nicht automatisch, dass am Ex Tag der Kurs der Aktie exact minus der ausbezahlten Dividende eröffnet, insofern wäre das auch nur Spekulation. Ich mach das genauso wie Ingo, wo ich eine Dividende einstreichen kann nehm ich die mit, und hier war es ja eh nur Zufall, bei Cardinal Health! Ansonsten sind wir ja Langfristinvestoren, da spielt das alles eh keine Rolle!

    Schönes Wochenende
    Claudio

  6. Das es eine einmalige Sache mit der Thesaurierung wegen der Neuen Steuerreform war ist klar.
    Aber warum tut ihr so überrascht das die Zahlungen in Umregelmässiger Höhe stattfinden? Leser ihr euch nicht mal die Infos auf der iShares Seite durch?

    Da waren die Ausschüttungen immer unregelmäßig hoch die letzten Jahre, zudem steht dort expliziert BIS zu 4x im Jahr…

    Industrie ist bei mir auch noch sehr mager 3M, Kone, Siemens das wars auch schon.

    Was hälst du von Illinois Tool Works Ingo? Ähnlich 3M aber andere Gebiete.
    CAT hätte man gut vor Donald Trumps Wahl kaufen können ist mir leider zu Zyklisch obwohl ich das Unternehmen mag.
    Sonst noch Vorschläge für die Industrie?

    Gruß

    1. Hi Andreas!

      Danke fürs Kommentieren.

      Du hast natürlich Recht damit, dass man dies vorher nachlesen kann und auch sollte. Hab ich auch, aber habe dann wohl auch nicht wirklich über die möglichen Konsequenzen nachgedacht. Mein Fehler.

      Dazu kam, die letzten 2 Jahre lief es ja auch super. Ich habe auch nichts gegen kleine Schwankungen, aber letztes Jahr gab es im Juni ca. 0,55 EUR und jetzt nur noch ca. 0,43 EUR?

      Mein Problem damit ist, ich kann mir das nicht erklären, da der ETF im Grunde dieselben Unternehmen hält wie letztes Jahr und die haben ihre Dividende fast alle erhöht. Da kam mehr Geld rein als letztes Jahr. Wo geht das Geld hin?

      Und da ich solch eine Ungewissheit nicht mag, deswegen die Überlegung bzgl. Umschichtung. Wahrscheinlich musste ich das mit dieser Erfahrung erst lernen, dass ETFs wohl nichts für mich sind. Zumindest nicht im Dividenden Depot.

      Ich mag MMM. ITW gefällt mir auch. Hätte dann noch UTX und CMI auf der Liste. Kann man noch GLW dazuzählen?

      Ich glaub den nächsten Watchlist-Artikel mache ich mit dem Schwerpunkt Industrials 🙂 …

      CU Ingo.

      1. Hallo Ingo,

        bei ETF’s werden ja seit Anfang 2018 direkt beim Anbieter 15% Körperschaftssteuer abgeführt, somit sind die Ausschüttungen natürlich geringer. Wenn Du die 15% wieder drauf rechnest sieht es schon anders aus.

        Durch diese neue Situation in 2018 ergibt sich bei Ausschüttungen aus Aktien ETF eine Gesamtbesteuerung von 30,7% sobald der Sparerfreibetrag überschritten wurde. Das trübt die Freude leider auch.

        Beste Grüße
        Christian

      2. Hi Christian!

        Danke für deinen Kommentar.

        Bist du sicher bzgl. der Körperschaftssteuer? Wo kann ich dazu etwas nachlesen?

        Wenn das stimmt, sind ETFs ja echt unattraktiv geworden, oder?

        CU Ingo.

    2. Hallo Andreas,
      wegen der Trump-Eskapaden in Sachen Handelszölle finde ich die teilweise 20% zurückgekommenen Industrieaktien momentan auch sehr interessant!
      Ich habe mich bei dreien davon eingekauft: 3M, Illinois Tool Works und Stanley Black&Decker
      Alle drei finde ich sehr breit aufgestellt, die Div.rendite mag zwar etwas mager sein, aber in einem buy&hold-Depot gleichen das die höheren Wachstumsraten mit den Jahren wieder aus.

      1. 3M hab ich diesen Monat erst aufgestockt, ITW steht auch oben auf der Watchlist leider momentan kein Cash vorhanden.

        Stanley Black & Decker hab ich mir auch oft angesehen konnte dann mit den Werkzeugen aber nicht so viel anfangen das liegt aber sicher an der Deutschen Mentalität das hier lieber zu Bosch gegriffen wird.

        Heisst natürlich nicht das die Werkzeuge schlecht sind oder im Rest der Welt unbeliebt.

      2. Hallo Ingo,

        ja ist leider so.
        Hier ein Zitat aus dieser Quelle:www.finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/

        „Unabhängig davon, ob Fonds und/oder Anleger im Ausland oder Inland sitzen: Grob gesprochen fallen auf die Aktien im Fonds ab 2018 15 Prozent Steuer an. (Neu sind insbesondere die 15 Prozent Körperschaftssteuer auf deutsche Dividenden in deutschen Fonds. Bei ausländischen Fonds und/oder Dividenden fällt weiterhin Quellensteuer an). Systematische Leihgeschäfte bringen Profis dann keinen Vorteil mehr.“

        Steht aber auch an vielen anderen Stellen im Internet.

        Die Mehrbelastung auf ETF gegenüber Aktien beträgt ca. 4% (nach erreichen des Freibetrages) bzw. 15% für Ausschüttungen unter dem Freibetrag.
        Da bei mir die größeren Ausschüttungen meiner ETF erst nach Überschreitung des Freibetrags stattfinden, schlucke ich die 4% momentan zähneknirschend und beobachte die Entwicklung.

        Beste Grüße
        Christian

        P.S. Hier noch eine Beispielrechnung aus dem Internet wie man auf die 30,7% kommt. Ich habe es bei zwei meiner ETF nachgerechnet und es stimmt überein.

        Gesamte Ausschüttung: 100 Euro

        Beim Anbieter abgeführte Körperschaftssteuer: 15 Euro

        Tatsächliche Ausschüttung: 85 Euro

        Freistellung 30%: 25,50 Euro

        somit zu versteuern: 59,50 Euro

        Steuer 26,375%: 15,70 Euro

        Ausschüttung nach allen Steuern: 69,30 Euro

        tatsächliche Steuerlast: 30,7%

  7. Ich habe gegen etfs als Beimischung nichts einzuwenden.
    Besitze ebenfalls beide deiner Etfs da ich auch in dem Asia/Pazifik Raum investiert sein möchte und das über Einzelaktien sehr schwierig ist für mich.

    Interessant finde ich da auch den

    spdr pan asia dividend aristocrats

    Keine hohe Ausschüttung aber schöne kurssteigerungen. Mich stört da nur das geringe Fondsvolumen von knapp 100Mio irgendwie.

    Ingo kennst du dich gut genug im Asia Bereich aus um dir zuzutrauen Stabile Dividenden Zahler und die künftigen „Gewinner“ rauszusuchen? Wenn ja her mit den Tipps 🙂 ich trau es mir nicht zu.

    Aber da kommt es ja auch auf das persönliche Anlageziel drauf an, ich möchte Weltweit investiert sein inklusive Wachstumswerte.

    Großteil des Depot besteht aus Einzel Dividendenwerten da lege ich auch sehr viel Wert drauf, Monatlicher Cash Flow macht einfach Freude da geht mir das Herz auf aber das brauch ich dir ja nicht erzählen. 😉

    Trotzdem befindet sich in meinem Depot zb auch der iShares Automation & Robotic etf.
    Wird noch stark wachsen aber da gibt es auch zu viele Player als das ich mir zutraue die Gewinner rauszusuchen.

    Was ich eigentlich sagen wollte, nichts überstürzen in Ruhe überlegen was deine persönliche Strategie und dein Ziel ist und dann kannst die etf ja immer noch verkaufen wenns nicht passt.

    1. Hi Andreas!

      Danke für deinen Kommentar.

      Bzgl. Asia/Pacific Investitionen, ne trau ich mir nicht zu. Deswegen habe ich ja den ETF 😉 …

      Dein letzter Absatz sagt alles. So werde ich es machen und so empfehle ich es auch jedem.

      CU Ingo.

  8. Wieder was dazu gelernt…da ergibt sich für mich (praktisch nur über ETFs investiert) dann aber noch eine Frage:

    „15 Prozent Körperschaftssteuer auf deutsche Dividenden in deutschen Fonds. Bei ausländischen Fonds und/oder Dividenden fällt weiterhin Quellensteuer an“

    Quellensteuer war bisher schon der Fall im Ausland, da kann sich also dieses Jahr nichts größer verändert haben. Und Körperschaftssteuer ist neu bei DEUTSCHEN Dividenden in DEUTSCHEN Fonds!?

    Die Masse bei iShares (Ausnahme der beliebte Stoxx600) sind Fonds mit IE Kennung und Sitz im Ausland, wenn ich mich nicht irre.

    Dann sprechen wir hier evtl nur über einen sehr kleinen Teil von Ertägen, bei denen sich in ETFs diese Verschlechterung von 4% ergibt, oder habe ich da jetzt was übersehen?

    1. Hier ist der Text leider etwas missverständlich.
      Die Körperschaftssteuer fällt bei jedem ETF auf die Ausschüttung an. Dies ist unabhängig davon, ob im ETF deutsche oder ausländische Aktien enthalten sind.
      Der ETF zahlt diese 15% also nicht auf die Dividenden die er erhält, sondern sie werden von der ETF Ausschüttung einbehalten. Dies bedeutet, auf jeden ETF der in Deutschland ausschüttet fallen diese 15% auf die gesamte Ausschüttung an.

    2. Noch eine Ergänzung:
      Ob Körperschaftssteuer abgeführt wurde, kannst Du daran erkennen, dass dann bei der Abrechnung des Depots 30% der Ausschüttung von der Steuer freigestellt werden.Dies kompensiert die 15% etwas, es bleiben aber effektiv halt immer noch 4% Steuererhöhung über und wer unter dem Freibetrag liegt, hat noch nicht mal das. Hier verdient sich der Staat gerade bei den Kleinanlegern eine goldene Nase.

      Ishares ETF mit IE Kennung sind leider ebenfalls betroffen, Sie werden zwar von Ishares in Irland geführt, aber von Ishares Deutschland vertrieben und sind somit Steuerpflichtig.

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