Das große Krypto-Portfolio-Update 2023!

Das große Krypto-Portfolio-Update 2023 - Titel

Wie im Jahresrückblick versprochen, gibt es nun auch das große Update zum Thema Kryptos. Wie hat sich mein Krypto-Portfolio in 2022 entwickelt und wie viel Cash Flow konnte ich über das Jahr realisieren?

Was ist meine aktuelle Strategie und wo kaufe ich 2023 am besten Bitcoins?

Das alles und noch viel mehr gibt es jetzt in diesem Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

Inhaltsverzeichnis

Ein paar Gedanken zum Kryptojahr 2022

Selbst wer den Kryptomarkt nur mit halbem Auge verfolgt weiß, dass 2022 ein Jahr zum Vergessen war. Bitcoin verlor rund 64%, war damit aber immer noch eines der am besten performenden Assets im gesamten Kryptobereich.

Die von vielen gehypten Altcoins, wie zum Beispiel Polkadot, Cardano oder Solana, verloren in der Regel zwischen 70% und 90%, andere brachen komplett ein, wie zum Beispiel Terra Luna (-99,9%).

Die Coins CRO (Crypto.com) und DFI (Defichain), die auch auf diesem Blog öfters besprochen wurden, weisen eine Performance von -90% bzw. -87% auf. Ich kann mich also definitiv nicht aus dem Thema rausnehmen. Leider.

Insgesamt war das Jahr 2022 geprägt von Skandalen und Pleiten, wie es sie in der Kryptobranche in dieser Häufigkeit wohl noch nie gegeben hat.

In Q1 hatte man vielleicht noch die leise Hoffnung, dass der negative Trend an den Aktienmärkten nicht so stark auf den Kryptomarkt durchschlagen würde. Aber so wie das Geld aus dem Aktienmarkt abgezogen wurde, wurde es auch aus dem Kryptomarkt abgezogen.

In Q2 kam es dann zu dem bereits erwähnten Crash bei Terra Luna.

Als der im Terra Luna-Ökosystem beliebte Stablecoin UST durch starke Kursverluste des Bitcoin seine Bindung an den US-Dollar verlor, wurden laut Protokoll neue Terra Luna Coins gemintet (erzeugt). Diese sollten als Deckung dienen und somit zur Stabilisierung des UST beitragen, bis die Parität zum US-Dollar wiederhergestellt ist. Durch die schiere Menge an neuen Coins wurde jedoch das gesamte System verwässert und Terra Luna verlor in der Folge massiv an Wert, woraufhin immer neue Coins gemintet wurden. Man war in einer Todesspirale gefangen. Das System brach zusammen.

Es ist mir bis heute unverständlich, warum ein solch offensichtlicher „Fehler im Protokoll“ nicht früher entdeckt und bekannt gemacht wurde.

Im Zuge des Terra Luna Crashs wurden ca. 10 Mrd. USD in Bitcoin liquidiert, so viel hatte die Luna Foundation an Reserven angehäuft und trotzdem half es nicht, was zu weiteren heftigen Kursverlusten des Bitcoin führte.

In Q3 ging es dann mit der Pleite von Three Arrows Capital munter weiter.

Was zunächst nur eine kleine Meldung war, führte in der Folge zu größeren Verwerfungen bei vielen Anbietern von DeFi-Produkten. Ein prominentes Beispiel, das dadurch in die Insolvenz getrieben wurde, ist die Plattform Celsius. Dort hatten viele Krypto-Investoren ihre Coins geparkt, um Zinsen zu kassieren.

Durch die Pleite von Celsius traf es auch einen bekannten deutschen Anbieter, nämlich Nuri (ehemals Bitwala). Ich selbst hatte Nuri auch genutzt, meine dort geparkten Bitcoins aber rechtzeitig abgezogen. Zu diesem Zeitpunkt (nach dem Terra Luna Crash) war ich schon sehr vorsichtig geworden.

Die Insolvenz von Three Arrows Capital hat speziell aufgezeigt, wie vernetzt die meisten Kryptobörsen und DeFi-Anbieter sind und dass ein Problem des einen auch ein Problem des anderen sein kann und wahrscheinlich auch sein wird.

Der Bitcoin kam somit auch in Q3 nicht zur Ruhe.

In Q4 dachte sich das Jahr 2022, so ein richtig großer Knall gehört doch zum Jahresabschluss dazu, oder?

Denn mit FTX ging ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als der Bitcoin so etwas wie eine Erholungsphase andeutete, die viertgrößte Kryptobörse der Welt pleite. Das wäre ja auch zu schön gewesen.

Es fiel auf, dass FTX in merkwürdige Geschäfte mit Alameda Research verwickelt war. Dass beide Firmen vom gleichen Typ gegründet wurden, ist sicher nur Zufall. Das Ende vom Lied war, dass mehrere Milliarden Dollar an Kundengeldern fehlten und beide Firmen in Konkurs gingen.

Da FTX, wie gesagt, keine kleine Firma und Alameda Research wiederum Teil eines größeren Kryptonetzwerkes war, werden uns die Folgen dieser beiden Pleiten noch eine Weile begleiten.

Ihr seht, 2022 war sicherlich kein langweiliges Jahr am Kryptomarkt, aber aufgrund der heftigen Kursverluste mit Sicherheit auch kein schönes Jahr für alle, die Geld in Kryptos investiert hatten und noch haben.

Wobei letztere im Januar 2023 endlich wieder Licht am Ende des Tunnels sehen dürften, denn der Bitcoin legte innerhalb weniger Tage um mehr als 30 Prozent zu.

Wird 2023 also das Jahr, wo es zur Abwechslung mal wieder „To the Moon“ geht? 😀

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Mein Krypto-Portfolio 2023

Mein Krypto-Portfolio ist bis jetzt leider nicht so schön dokumentiert, wie mein Dividendenaktiendepot oder mein Optionskonto.

Gerade in den Anfangszeiten (vor 2020) habe ich wild hin und her probiert. Das im Nachgang jetzt auf die Nachkommastelle mit Gewinn & Verlust auszuweisen, ist extrem schwierig, zeitaufwändig und vielleicht am Ende sogar unmöglich. Zum Glück habe ich aber damals schon darauf geachtet, Verkäufe immer erst 12 Monate nach Kauf zu tätigen, damit ich steuerlich fein raus bin.

Außerdem hatte ich am Anfang auch nur Coinbase genutzt, was es mir so zumindest erlaubt, den FIAT-Betrag in Euro zu ermitteln, den ich in Kryptos investiert habe. Das sind bei Coinbase bis zum 31.12.2020 genau 4.509,40 EUR gewesen.

Ich hatte zwischen 2017 und 2020 einfach immer monatlich kleinere Käufe in Bitcoin und Ethereum getätigt und so ca. 0,6 Bitcoin und ca. 1 Ether kumuliert. Die außerdem in der Zeit gesammelten Shitcoins, weil ich mir irgendwelche „Lernvideos“ anschaute und dafür „belohnt“ wurde, lasse ich hier mal außen vor. Deren Wert tendiert heute gegen 0.

Dazu gesellten sich im Jahr 2020 noch genau 1.374,73 EUR für den Kauf von 10.000 CRO, mit denen ich mir die Royal Indigo Kreditkarte von Crypto.com holte und bis heute nutze. Das mit der Kreditkarte wird sich jetzt zwar bald ändern, aber dazu später mehr.

Oh und der Form halber erwähne ich auch noch die 100 EUR, die ich 2019 zur Eröffnung meines Kontos in der Bison App investiert hatte. Einfach auch deswegen, weil die dortigen Käufe von Bitcoin und Ether (je 50 EUR) zum fast absoluten Tiefpunkt des Jahres getätigt wurden und so bekam ich zum Beispiel 0,38 Ether, die später nach einer Verzehnfachung (Ja ein echter Tenbagger!) in DFI getauscht wurden und dort nochmal eine Verzehnfachung (Ein doppelter Tenbagger!) hinlegten.

Ja, richtig gelesen. Aus 50 EUR wurden erst 500 EUR, die legten teilweise den Grundstock für meine Investition in DFI, und die wurden dann irgendwann zu 5.000 EUR. Manchmal muss man einfach nur Glück haben, oder?

Deswegen ist hier an der Stelle auch keine FIAT-Investition in DFI aufgelistet, obwohl dies aktuell trotz -87% in 2022 noch immer meine zweitgrößte Postionen im Krypto-Portfolio ist. Ich habe schlichtweg keine Euros aufwenden müssen, um DFI zu kaufen.

Insgesamt habe ich somit 5.984,13 EUR FIAT-Geld investiert, um Kryptos zu kaufen.

Ende 2020 hatten diese Kryptos einen Wert von knapp unter 10.000 EUR. Der Einfachheit halber nehme ich für die weitere Betrachtung jedoch einen Startwert von genau 10.000 EUR zu Beginn des Jahres 2021 an.

Im Januar 2023 schaut es nun folgendermaßen aus:

Bestand Krypto-Portfolio Januar 2023
Bestand Krypto-Portfolio Tabelle Januar 2023 v2

Anmerkung: Ich liste alle Kryptos auf, die einen Wert von größer 1 EUR haben!

Der Wert aller Kryptos beträgt zur Zeit 21.536,17 EUR. Dies entspricht einer Steigerung von +11.536,17 EUR bzw. +115,4% in 2 Jahren, ausgehend von den oben erläuterten 10.000 EUR.

So weit, so gut. Mein Krypto-Portfolio steht also auch nach dem Katastrophenjahr 2022 ganz gut da. Beruhigend zu wissen, oder?

Noch beruhigender ist aber die Tatsache, dass es unterm Strich sogar weitaus besser aussieht, denn es gab ja noch Cash Flow obendrauf. 😉

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Mein Cash Flow aus Kryptos 2022

Kommen wir zum für mich viel wichtigeren Teil, dem Cash Flow. Zuerst die gute oder die schlechte Nachricht?

Okay, fangen wir mit der guten Nachricht an. Es gab auch im Jahr 2022 weiterhin Cash Flow aus den Kryptos. Die schlechte Nachricht, dieser Cash Flow war drastisch abnehmend zum Jahresende hin und lässt für 2023 nichts Gutes erahnen.

Durch die Pleiten im DeFi-Bereich war es einfach zu unsicher geworden, seine Kryptos auf all den Plattformen arbeiten zu lassen, die die höchsten Renditen versprachen. Zusätzlich reduzierten die (in meinen Augen) seriösen Anbieter ihre Angebote drastisch. Speziell Crypto.com strich fast alles zusammen und wurde so von Everybody’s Darling schnell zum Fass ich mit der Kneifzange nicht mehr an.

Ich selbst habe dort auch nur noch kleinere Beträge in Ether, CRO, DOT und USDC liegen, um die Zinsen bis zum Limit von 3.000 USD mitzunehmen. Alles darüber hinaus lohnt sich meiner Meinung nach nicht mehr wirklich.

Das meiste Kapital liegt aktuell auf der Plattform Cakedefi, aber hauptsächlich einfach deswegen, weil ich meine Bitcoins zur Zeit dort parke. Bis vor kurzem gab es hier nämlich noch ein paar Zinsen. Diese sind aktuell aber ebenfalls zusammengestrichen wurden. Ich hoffe, dass sich nach einer ruhigeren Phase in 2023 wieder etwas tut und es neue Angebote gibt, die ich dann nutzen kann.

Eine Plattform, die weniger bekannt ist, aber während der Turbulenzen in 2022 kaum zuckte und immer fleißig Rendite erwirtschaftete, war CoinLoan. Hier hatte ich einfach ein paar Euros geparkt, die ohne Lock In oder ähnlich nerviges Zeugs nette 10,3% abwarfen. Aus Sicherheitsgründen hatte ich das Geld dann aber auch irgendwann abgezogen. Momentan beobachte ich die Situation hier und warte noch ab.

Von diesen 3 Plattformen, Crypto.com, Cakedefi & CoinLoan, kam also in 2022 mein Cash Flow aus Kryptos. In der Übersicht schaut das dann so aus:

Cash Flow Krypto-Portfolio Januar 2023

Der Abwärtstrend ist mehr als deutlich, oder?

Konnte ich im besten Monat (März) noch 1.003,61 EUR an Cash Flow realisieren, so waren es im schlechtesten Monat (Dezember) gerade einmal 64,10 EUR. Autsch!

Nehmen wir diese 64,10 EUR als neue Realität an, denn reden wir in 2023 von einem potentiellen Cash Flow von nur noch ca. 770 EUR. Ernüchternd, aber hey. 770 EUR haben oder nicht haben.

So genug geheult. 😀

Denn seien wir mal ehrlich, der Cash Flow in 2021 war schon abnormal. So ist das aber nun mal, wenn man frühzeitig irgendwo dabei ist und das komplette Aufwärtspotential mitnehmen kann. Ist ja bei Aktien, zum Beispiel ein unbekanntes Startup vor dem großen Durchbruch, nicht wirklich anders.

Insgesamt konnte ich somit in 2 Jahren einen Cash Flow von 16.940,94 EUR erzeugen. In 2021 waren es 11.089,01 EUR und in 2022 nur noch 5.851,93 EUR. Dies entspricht einem Rückgang von -47,2%.

Wenn ich den Cash Flow von 16.940,94 EUR und den aktuellen Wert des Krypto-Portfolios von 21.536,17 EUR addiere, dann erhalte ich einen Wert von 38.477,11 EUR. Wohlgemerkt aus einer anfänglichen Investition von gerade einmal 10.000 EUR.

Nicht sooo schlecht, oder? 😉

BTW ich habe den Großteil des Cash Flows auch tatsächlich realisiert. Sprich ich habe mir Woche für Woche einen Betrag auf mein Girokonto ausgezahlt. In Summe flossen so bereits 12.226,52 EUR auf mein Konto. Mehr als meine Anfangsinvestition!

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Meine Strategie für 2023 und darüber hinaus

So kommen wir zum … Moment, wo ist meine Glaskugel?

Natürlich weiß ich nicht, was uns im Jahr 2023 erwartet. Aber man kann das eine oder andere Szenario ja gedanklich schonmal durchspielen und die lukrativsten Möglichkeiten im Auge behalten.

Ich selbst würde sehr gern wieder etwas mehr Cash Flow generieren und beobachte potentielle Plattformen genau. Leider ist das Thema Transparenz bei vielen noch nicht so angekommen, wie es nach 2022 eigentlich sein sollte. Allein deswegen wird mein Fokus wohl auch 2023 vorerst auf den 3 mir schon bekannten Anbietern Crypto.com, Cakedefi und CoinLoan liegen.

Speziell CoinLoan hat noch attraktive Prozente zu bieten und scheint auch recht stabil aufgestellt zu sein. Dazu ist man in Europa ansässig und reguliert. Bevor ich hier aber eventuell meine Bitcoins für 4-5% parke, muss ich mich noch eingehender damit beschäftigen zu verstehen, wie die ihre Rendite genau erwirtschaften.

Unabhängig davon hat 2022 eines gezeigt, es kann jede Plattform treffen, wenn nur genug kriminelle Energie dahinter steckt und durch die Vernetzung untereinander kann es dann auch seriöse Anbieter in arge Bedrängnis bringen.

Eines ist im Kryptomarkt also sicher: Nichts ist sicher! 😀

Mein Ziel wären moderate 100 EUR/Monat zu realisieren, sprich auch wirklich aufs Girokonto zu überweisen, um damit meinen Cash Flow aus Dividenden und Optionen etwas aufzubessern. In Summe könnte ich auf diese (recht passive) Art und Weise ca. 700-800 EUR/Monat aufs Konto erhalten. Das wären dann schonmal min. 50% meines monatlichen Budgets für die Weltreise.

Und wer weiß, vielleicht erleben wir ja in 2023 die Auferstehung von Krypto und der Cash Flow explodiert wieder. Der Start in 2023 war ja schonmal nicht so schlecht, oder?

Einen größeren Verkauf meiner Bestände plane ich aber nicht. Zumindest nicht auf absehbare Zeit.

Natürlich könnte sich meine Haltung dahingehend ändern, sollte der Bitcoin jetzt in wenigen Monaten auf (rein hypothetisch) 100.000 EUR oder mehr explodieren, dann würde ich opportunistisch ein paar Teilverkäufe in Erwägung ziehen. Zum Beispiel könnte ich in Schritten von 0,1 Bitcoin verkaufen und Gewinne (zum Glück steuerfrei) sichern.

Bei anschließenden stärkeren Rücksetzern wäre es dann durchaus denkbar, die verkauften Anteile zurückzukaufen und nur die Differenz als Cash Flow aufs Konto zu überweisen. Das sind aber jetzt schon Überlegungen, die man später im Fall der Fälle nochmal genau durchspielen muss, wann was Sinn macht und was nicht, bevor man aktiv wird.

Ich persönlich glaube nicht, dass es 2023 dazu kommen wird, lasse mich aber gern positiv überraschen! 🙂

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Welche Börsen & Plattformen werde ich 2023 nutzen?

Not your keys, not your coins.“ ist ja gern etwas, was einem beim Thema Sicherheit sofort von den Experten um die Ohren gehauen wird.

Dagegen kann man auch nichts einwenden. Wer 100% Sicherheit in Eigenverantwortung (verlierst du deine Zugangsschlüssel, dann gibt es keine Instanz, die dir helfen kann) haben möchte, der muss seine Coins in einer eigenen Wallet aufbewahren.

Not your keys, not your coins.

Dazu verweise ich mal auf einen älteren Artikel, wo ich das Thema Custodial und Non-custodial Wallet bereits kurz erläutert hatte.

Wenn man aber Cash Flow aus seinen Kryptos generieren möchte, dann ist das keine gangbare Alternative. Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. 100% Sicherheit und Cash Flow schließen sich in meinen Augen zur Zeit am Kryptomarkt noch gegenseitig aus.

Ich persönlich werde daher weiterhin zentrale Börsen und Plattformanbieter nutzen, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dies gilt solange sich die Situation nicht erneut drastisch verschlechtert. Sollten nach 2022 auch 2023 wieder große Börsen pleite gehen, kann es sein, dass ich dann notgedrungen 100% der Coins dezentral in meinem eigenen Wallet halte und abwarte. Safety first!

Vor diesem Hintergrund empfehle ich jedem, zumindest dezentrale Wallets für alle Kryptos vorzubereiten, damit man seine Coins jederzeit innerhalb kürzester Zeit von den zentralen Anbietern abziehen kann, wenn es darauf ankommt. In solchen Situation ist es am Kryptomarkt wichtig, schnell handeln zu können. Seid also vorbereitet!

Die 3 von mir für 2023 favorisierten Börsen bzw. Plattformen hatte ich heute bereits schon mehrmals genannt.

:: Nummer 1 ist Crypto.com* ::

Crypto.com Logo 800x.png

Ja, es gibt nur noch bis zum Limit von 3.000 USD die vollen Zinsen, aber immerhin. Die kann man ja mitnehmen. Darüber hinausgehend bekommt man zwar auch noch etwas, es ist jedoch nicht mehr wirklich attraktiv.

Davon ab halte ich Crypto.com weiterhin für eine vertrauenswürdige Plattform, die jedoch durch die Änderungen der letzten Zeit an Popularität verloren hat, aber immer noch zu den besten Angeboten am Markt gehört.

Leider ist das ehemalige Hauptargument pro Crypto.com aktuell keines mehr. Deren Visa-Kreditkarte war mit ihren Bonusprogrammen das Zugpferd schlechthin. Cashback, Bonuszinsen, kostenloses Spotify und ja nach Level auch noch kostenloses Netflix & Amazon Prime oder noch mehr Vergünstigungen. Das war schon sehr attraktiv. Alle diese Vorteile gibt es aktuell nicht mehr bzw. für Neukunden nur noch auf 6 Monate begrenzt.

Wegen der Visa-Kreditkarte lohnt es sich also nur noch unter bestimmten Umständen, einen Crypto.com Account zu eröffnen. Schade eigentlich.

Aktuell teste ich übrigens als Ersatz die neue Plutus Visa* (10 USD Bonus bei Anmeldung im hauseigenen PLU Token, die Kreditkarte ist in der Basisversion kostenlos), die ein noch umfangreicheres Bonusprogramm bietet, als die Crypto.com Visa.

So gibt es ebenfalls Spotify, Netflix oder Amazon, aber zusätzlich auch Apple One oder Disney+ kostenlos dazu. Man kann aber auch eine ganz andere Sparte wählen und bekommt zum Beispiel 10 EUR/Monat als Cashback (immer in PLU, analog wie es mit CRO Cashback bei Crypto.com war) beim Aldi, Lidl, Shell oder Starbucks zurück. Den normalen Cashback von 3% gibt es natürlich noch oben drauf.

Dabei kann man jeden Monat neu festlegen, wo man seine Perks (den Bonus) einsetzen möchte. Das ist schon sehr nett, oder?

In der kostenlosen Basisversion ist ein Perk enthalten. Man kann dann durch Staking von PLU (einfach im Wallet halten) oder dem Abschließen eines Abos weitere Perks freischalten.

Für ein Fazit oder einen eigenen Artikel zur Plutus Visa ist es noch zu früh, aber was ich so sehe, macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Ich erwähne die Karte an der Stelle auch deswegen, weil sich ab Q2 die Rewards-Level ändern werden und leichter wird es sicher nicht. Also schaut vielleicht jetzt schon mal rein, bevor es schwieriger und/oder teurer wird.

Aber zurück zum Thema.

:: Nummer 2 ist Cakedefi ::

Cakedefi Logo 800x.png

In 2022 ebenfalls ohne nennenswerte Schwankungen durch die Krise gekommen ist Cakedefi. Wenn man den regelmäßig veröffentlichten Transparenzberichten glauben darf, dann ist das Unternehmen extrem konservativ aufgestellt und hat genug Reserven, um mal eben 2 Jahre ohne neue Einnahmen den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten.

Außerdem versucht man mehr Diversifikation auf die Plattform zu bekommen, in dem man auch Produkte basierend auf Coins abseits der Defichain anbietet. Bisher waren da die Lending Services für Bitcoin und andere Coins allein auf weiter Flur, aber jetzt gibt es mit Matic eine zusätzliche Möglichkeit des Stakings. Andere Coins und Services sollen folgen.

Leider hat der konservative Ansatz von Cakedefi auch den Nachteil, dass es abseits von DFI in meinen Augen kaum noch attraktive Anlagemöglichkeiten auf der Plattform gibt. Alles in DFI zu haben ist halt auch nicht der Weisheit letzter Schluss, oder?

Ich behalte aber meine dort bereits im Staking (DFI) & Liquidität Mining (BTC-DFI und DUSD-DFI) befindlichen Coins und ziehe nur regelmäßig den Cash Flow raus. Neue Services werde ich nach Einführungen genau prüfen und ggf. nutzen, wenn sie attraktiv genug erscheinen.

Löblich finde ich bei Cakedefi weiterhin, dass sie einen Steuerbericht zur Verfügung stellen, der auch 1:1 so für die Steuererklärung genutzt werden kann. Das bietet außer den deutschen Anbietern, wie zum Beispiel Bison, keine andere Plattform in der Form. Sehr gut und ein dicker Pluspunkt, den man nicht unterschätzen sollte.

:: Nummer 3 ist CoinLoan* ::

CoinLoan Logo 800x

Diese Plattform läuft zwar momentan noch unter Vorbehalt, aber in 2022 gab es keine Probleme zu verzeichnen, was ja schonmal eine Ansage ist. Unter Vorbehalt deswegen, weil ich noch besser verstehen möchte, wie sie ihre Rendite genau erwirtschaften, bevor ich wieder größere Beträge dort arbeiten lasse.

Aktuell bietet CoinLoan mit die besten Zinsen im gesamten Kryptomarkt an. Diese wurden zwar für Anlagen ohne feste Laufzeit deutlich reduziert, aber mit zum Beispiel 3,2% auf Bitcoin oder 4,2% auf Ether ist man immer noch gut dabei. Selbst wenn man nur Euros auf die Plattform schiebt und diese in den Interest Account packt, bekommt man 4,2% auf sein Geld und das ohne Währungsrisiko.

Wenn man darüber hinaus bereits ist, seine Coins für eine bestimmte Zeit wegzusperren, dann steigen die Zinsen graduell an. Für Bitcoin würde es so zum Beispiel bei 3 Monaten 4,4%, bei 6 Monaten 4,6%, bei 9 Monaten 4,8% und bei 12 Monaten 5,0% geben. Stablecoins wie USDC bringen noch etwas mehr ein. Da wären es 6,7%, 7,2%, 7,7% bzw. 8,2%. Nicht so schlecht, oder?

Jedoch sind 12 Monate bei Kryptos eine halbe Ewigkeit. Wären Hundejahre somit eine passendere Zeiteinheit? 😀

Okay. Das sind nach aktuellen Stand meine für 2023 favorisierten Börsen bzw. Plattformen, um Cash Flow aus Kryptos zu erzeugen. Darüber hinaus nutze ich auch aktiv die Bison App, aber dort gibt es keine solchen Möglichkeiten.

Davon abgesehen habe ich noch aktive Konten bei Bittrex* & DFX (für den Verkauf von DFI), Bitfinex* (just in case) und natürlich Coinbase* (just in case). Auf all diesen Börsen liegen zur Zeit aber keinerlei Werte. Ich nutze sie nur zum schnellen Kauf oder Verkauf und neu gekaufte Coins oder überschüssiges Geld werden sofort an die gerade genannten Börsen/Plattformen des Vertrauens gesendet oder das Geld halt aufs Girokonto bei der Comdirect ausgezahlt.

Sicher ist sicher!

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Wo kauft man 2023 am besten und sichersten Bitcoins?

Wer 2023 in den Kryptomark einsteigen möchte, dem würde ich aktuell ganz klar Bison* (15 EUR Bonus in Bitcoin bei Anmeldung für dich) empfehlen.

Bison Logo 800x.png

Ein solider deutscher Anbieter mit der Börse Stuttgart im Hintergrund. Hier habe ich die wenigsten Bedenken, um Coins auch mal länger zu parken und ich selbst nutze die App bis heute.

Es gibt zwar keine Möglichkeit, Zinsen zu erhalten, aber das ist in Bezug auf die Sicherheit eher ein Plus als ein Minus. So kann Bison nicht von Verwerfungen oder Pleiten anderer Kryptobörsen betroffen sein, da alle Coins immer unter der Kontrolle bzw. Verwahrung des Anbieters selbst stehen und nicht an dubiose Dritte ausgeliehen sind.

Außerdem sind Bargeldbestände über die Einlagensicherung bis 100.000 EUR abgesichert, da im Hintergrund die solarisBank AG aktiv ist.

Viel sicherer wird es im Kryptomarkt nicht gehen unter den gegebenen Umständen.

Wer dann später irgendwann seine Coins in ein eigenes Wallet umzieht und verwahrt, der hat das Maximum an Sicherheit rausgeholt. Meine Meinung.

Cash Flow kann man so leider nicht erzeugen, aber irgendwas ist ja immer. 😉

Neben Bison kann man sicher auch die hier im Artikel schon genannten Anbieter Coinbase, Bittrex oder Bitfinex nutzen, aber parken würde ich meine Coins dort nicht für längere Zeit. Kaufen und zeitnah abziehen ja, mehr aber nicht.

Es gibt natürlich noch viele weitere Anbieter, wie zum Beispiel Kraken (schon sehr lange dabei), Bitpanda (in Österreich reguliert) oder die größte Börse überhaupt Binance, aber gerade bei letzterer habe ich ein komisches Bauchgefühl. Ja, Bauchgefühl, aber im Allgemeinen funktioniert das mit dem Bauchgefühl bei mir sehr gut.

Ich lasse lieber die Finger von Binance. Es gibt ja zum Glück genug Alternativen.

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Fazit & Schlussbemerkung

So da haben wir es. Ist mal wieder länger geworden. Sorry!

Vielleicht könnt ihr mir in den Kommentaren Feedback geben, ob ein großes Update zum Thema Krypto-Portfolio einmal im Jahr ausreicht oder ob ich öfter darüber berichten sollte. Ich habe ehrlich gesagt kein so genaues Gefühl, wie groß das Interesse meiner Stammleser ist.

An den Zugriffszahlen auf Artikel mit Krypto-Bezug sehe ich, dass in Boom-Phasen ein riesiges Interesse besteht und in Bust-Phasen kaum jemand so etwas liest. Sprich viele neue Leser während des Booms und kaum neue Leser während des Crashs.

Irgendwie logisch und menschlich, oder? Dabei wäre es aus Ertragssicht wahrscheinlich besser, wenn es umgekehrt wäre.

Auf jeden Fall war 2022 ein verrücktes Jahr und ich wünsche mir nur, dass es 2023 etwas ruhiger wird. Ich hätte nichts dagegen, wenn wir wieder so ein Boomjahr wie 2020 hätten, aber ich hätte auch nichts dagegen, wenn wir einfach mal eine Verschnaufpause einlegen.

Das nächste Bitcoin-Halving steht 2024 an. Spätestens einige Monate vorher wird es interessant. Könnte das den Markt wiederbeleben und unabhängiger vom Aktienmarkt machen? Denn mal ehrlich, die Korrelation zwischen Aktien und Kryptos im Jahr 2022 war erschreckend. Das braucht niemand.

Last but not least bleiben Kryptos ein spannendes Thema und irgendwie kann ich hier meinen Spieltrieb ausleben, der im langweiligen Dividendenaktiendepot und beim Optionshandel bewusst unterdrückt wird. So fügt sich alles zu einem großen Ganzen zusammen.

Ich wünsche allen viel Erfolg bei ihren Kryptoinvestitionen. To the Moon! 🙂

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Über den Autor

14 Kommentare zu „Das große Krypto-Portfolio-Update 2023!“

  1. Sawasdee Ingo!

    Aus meiner Sicht reicht ein Update 1x pro Jahr.

    zur Plutus Visa: klingt interessant. Ich habe für mich jedoch beschlossen, nichts neues mehr auf dem Crypto Sektor anzufassen. Ich mache bei crypto.com so weiter wie gehabt. Den Fehler, als ich Dir meinen Höchststand mitgeteilt habe, und keinen Gewinn mitgenommen habe, mache ich nicht noch einmal. Ich bin zuversichtlich, dass es im Crypto Bereich auch wieder aufwärts geht. Dann habe ich aber vor, meinen Einsatz abzusichern.

    Viele Grüße nach Nordthailand, Alf

    1. Hi Alf!

      Danke fürs Vorbeischauen.

      Oh je, so gar keinen Gewinn mitgenommen? Autsch! Hoffe es berappelt sich nochmal im nächsten Bullenmarkt. 😉

      1x im Jahr. Gut. Ist notiert.

      Grüße aus Bangkok.

      CU Ingo.

  2. Servus Ingo,

    danke für das Update. Einmal pro Jahr wäre für mich absolut ausreichend. Mein Investment im Kryptobereich ist sehr überschaubar. Etwas Bitcoin und Ether über Bison über einen monatlichen Sparplan – that’s it. Die Bestände sind noch so gering, dass mMn für mich noch nicht mal eine Wallet lohnen würde.

    Viele Grüße
    Schlumich

    1. Hi Schlumich!

      Danke fürs Vorbeischauen.

      Bison ist cool und Sparpläne sind es auch. Also eine sehr gute und vorallem vernünftige Kombination. 🙂

      Grüße aus Bangkok.

      CU Ingo.

  3. Moin Ingo,

    danke fürs Update.
    Ich habe zurzeit nur Coinbase. Gefällt mir aber irgendwie nicht mehr… Vor allem jetzt auch die Verifizierung, in der es keine andere Möglichkeit gibt außer sich bei seiner Bank über Coinbase einloggen zu müssen. Der Bestand ist nicht groß, kleinerer vierstelliger Betrag. Ich denke auch, dass man bei Bison besser aufgehoben wäre, oder doch lieber Krypto über Comdirect kaufen, die bilden den Bitcoin aber dann halt nur ab 😀
    Freut mich von dir zu hören.
    VG
    Jimmy

    1. Hallo Ingo,
      Einmal im Jahr würde ich auch super finde, oder wenn sich für dich das Krypto-Weltbild ändert;)
      Ich fühle mich diesmal vollkommen abgeholt. Ich glaub beim letzten Krypto Bericht hatte ich da bisschen Schwierigkeiten, aber vielleicht war ich da noch zu wenig im Thema.
      Besten Dank dafür & viele Grüße

      1. Hi Richard!

        Danke fürs Vorbeischauen.

        Wenn sich mein Krypto-Weltbild ändert? Okay, das finde ich gut. Wird gemacht. 🙂

        Ja ins Thema Krypto erstmal reinzukommen, ist schon nicht so ohne. Kann das absolut nachfühlen. Ging mir genauso und es dauerte ca. 2-3 Jahre, bis es so richtig Klick gemacht hatte.

        Grüße aus Bangkok.

        CU Ingo.

    2. Hallo Jimmy!

      Danke fürs Vorbeischauen.

      Bist du sicher, dass es nur über das Banklogin geht? Ich meine gesehen zu haben, dass es auch ganz normal über die Verbrauchsrechnung geht.

      Ich selbst musste auch über das Banklogin gehen, da ich an meinem gemeldeten Wohnsitz nur Untermieter bin und daher keine Verbrauchsrechnung habe. Aber der standardisierte Prozess war unkompliziert und ist Teil von PSD2. Ich glaube nicht, dass da etwas dubios ist. Im Gegenteil, es macht das Nomadenleben viel einfacher, wenn man das Problem mit den Verbrauchsrechnungen so einfach umgehen kann.

      Abgesehen davon ist es natürlich absolut nervig, dass solche Kontrollen immer mal wieder anstehen. Da kommt man sich immer wie ein Krimineller vor. 🙁

      Kryptos über Comdirect? Machen die das über Derivate? Wusste ich nicht. Interessiert mich aber auch nicht. 😀

      Bison! Das ist der Weg!

      Grüße aus Bangkok.

      CU Ingo.

  4. Hy Ingo. Der wichtigste Grundsatz in Krypto ist, daß man Börsen nur für Ein und Auszahlungen benutzt.

    Regelmäßigen Cashflow mit den richtigen Projekten kann man über Farming und Staking erreichen und das bei den Projekten selber. Auch bei der Teilnahme an IGOs kann man gute Gewinne erzielen.

    Man sollte aber nicht in die Mainstream Projekte investieren, sondern die echten Blockchain Unternehmen.

    Liebe Grüße Felix.

    1. Hi Felix!

      Danke fürs Vorbeischauen und Willkommen auf dem Blog.

      Mit dem Grundsatz gebe ich dir Recht, man muss jedoch bedenken, dass es für Einsteiger extrem schwierig ist, in das Thema Krpyto überhaupt erstmal reinzufinden. Für diese Klientel finde ich ist Bison bei kleinen Beträgen eine gute Alternative, um erstmal anfangen.

      Staking aus dem eigenen Wallet heraus ist zum Glück im Kommen. Bis vor 1-2 Jahren gab es da ja nichts. Das werde ich beobachten.

      Aber was meinst du mit Farming? Wenn du Yield Farming meinst, dann sind wir schon min. 3-4 Schritte zu weit im Thema. Das halte ich beim Klientel Einsteiger für nicht umsetzbar.

      Und den letzten Satz verstehe ich nicht. Nicht in Mainstream Projekte (Bitcoin? Ethereum?), sondern in „die echte Blockchain“? Was ist „die echte Blockchain? Ich stehe auf dem Schlauch…

      Grüße aus Bangkok.

      CU Ingo.

  5. Hallo Ingo,

    vielen Dank für den Artikel, freue mich total drüber!

    Würde mich zumindest über Halbjährliche Beiträge freuen – bin ebenfalls mit kleinen Positionen in Kryptos investiert – aber nur auf Bison App, da steuereinfach 🙂

    1. Hi Dimi!

      Danke fürs Vorbeischauen.

      Mir macht es auch Spaß, über Kryptos zu schreiben, aber die Mehrzahl der Leser interessiert es scheinbar nicht. Die Zugriffszahlen des Artikels sind sehr niedrig.

      Vielleicht müsste ich mal mit ein paar Basics anfangen und Grundlagenartikel schreiben? Ach ne, ich konzentriere mich dann doch lieber auf Dividenden und Optionen. 😉

      Wobei man so etwas wie ein Krypto ABC ja als Nebenprojekt laufen lassen kann. Mal schauen.

      Bison ist für reines Buy & Hold als Deutscher sicher die beste Wahl!

      Grüße aus Krabi.

      CU Ingo.

  6. Hallo Ingo,

    bin eben durch Zufall auf den Artikel gestoßen. Danke für den ausführlichen Bericht. Anbei mein persönlicher Senf.

    Witzigerweise bin ich Ende 2021, bei der Recherche zu Cryptos, durch einen anderen deiner Artikel auf CDC und Cake aufmerksam geworden. Einstieg also, als die Crypto Welt noch in Ordnung war.

    Bei CDC bin ich seit letztem Herbst raus. Die Rewards wurden mir zu sehr zusammengedampft. Mein Ruby Stake lief kurz vor dem Kursrutsch unter die 10 Cent aus. Die Rewards konnten die Kursverluste weitestgehend ausgleichen. Timing ausnahmsweise mal keine Bi***.

    Seit November hab ich die Plutus Karte im Einsatz. Bisher keine Probleme, wobei das Aufladen mitunter recht lange dauert. Wenn man das aber weiß, kann man damit umgehen.

    Bei Cake bin ich mittlerweile auch raus. Die Renditen wurden immer unattraktiver, bei gleichzeitigem Kursverlust. Und dann dieser unsägliche impermanent loss beim Liquidity Mining… Hier habe ich aber vor allem wegen des allgemeinen Marktbebens die Reißleine gezogen. Hast du ja im Artikel schön beschrieben. Not your keys, not your coins. Die Verluste nehme ich in Kauf. Ein nennenswerter Teil ist ausgeglichen, durch Nachkäufe zu Tiefständen und der jüngsten Kurserholung. Purer Zufall. Zweites Mal Glück gehabt.

    Ich habe alle Bestände von CDC und Cake in ETH getauscht und in eine Metamask Wallet (non-custodial) transferiert. Einen Teil der ETH stake ich bei Lido. Hierbei können die Coins in Metamask verbleiben. Die Plutus Rewards werde ich 2-3 mal pro Jahr nach Metamask schieben und dort nach ETH tauschen. Mir was es wichtig selbst die Kontrolle zu erhalten und nicht mehr an einem Coin eines Anbieters zu hängen (CRO/DFI). Lieber einen prominenten Coin wie ETH. Hier gefällt mir u.a., im Gegensatz zu BTC, das proof of stake.

    Viele Grüße

    1. Hi Michael!

      Danke fürs Vorbeischauen.

      Im Nachgang hat sich herausgestellt, dass sich ein frühes Einsteigen bei CDC und DFI als Lukrativ herausgestellt hat, aber später dann halt nicht mehr so sehr.

      Ich selbst habe CDC jetzt auch auslaufen lassen (hab nur noch minimale Beträge dort und die anfänglich investierten 10k CROs) und bin rüber zu Plutus gewechselt für die Visa-Kreditkarte. Funktioniert soweit gut, aber ich kann bestätigen, dass das Aufladen echt teils sehr lange dauert. Das gefällt mir nicht. Bei Prepaid muss das schnell gehen, am besten per Knopfdruck.

      Noch ein Problem mit der Plutus-Visa habe ich bemerkt, ich kann z.b. diese bei Spotify und Disney (andere hab ich noch nicht probiert) nicht nutzen, wenn ich als Land Deutschland stehen lasse. Er sagt dann immer, dass das Land und die Zahlungsmethode nicht zueinander passen. Ich müsse das Land wechseln oder eine andere Kreditkarte nutzen.

      Bei Spotify meinte der Support, ich solle mein aktuelles Premium auslaufen lassen und dann das Land auf das Land der Kreditkarte ändern. Also beziehe ich jetzt Spotify aus Litauen für 6,99 EUR im Monat. Kann man nur den Kopf schütteln.

      DFI habe ich noch laufen und auch mit IL habe ich kein Problem. Ich habe damals Geld in den DFI/BTC-Pool gesteckt und nie etwas damit gemacht. Also bisher auch nie IL realisiert. Wenn ich jetzt aussteigen würde, würde ich einen Teil verlieren, aber mit den Rewards bin ich mehrere tausend Euro im Plus. Liquidity Mining ist eines der lukrativsten Dinge, die ich je gemacht habe.

      Grundsätzlich bin ich aber auf deiner Linie, lieber die großen und beständigen Coins zu halten. Ich habe auch den größten Teil in BTC und ETH.

      Grüße aus Kuala Lumpur.

      CU Ingo.

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