Optionshandel ABC: Der beste Broker für den Optionshandel

Optionshandel ABC: Der beste Broker für den Optionshandel

In Teil #7 der Artikelserie Optionshandel ABC widmen wir uns heute der Frage, welcher ist der beste Broker für den Optionshandel mit Aktienoptionen? Bei den deutschen Banken erntet man nur ungläubige Blicke, fragt man dort nach den Möglichkeiten des Optionshandels. Aber zum Glück haben sich in den letzten Jahren einige Alternativen entwickelt. Globalisierung für den Kleinanleger rockt!

Die Artikelserie Optionshandel ABC ist für den Anfänger und Interessierten gedacht, der gern in den Optionshandel einsteigen würde, aber nicht so recht weiß, wo fange ich überhaupt an. Ich versuche hiermit einen möglichst aufs Wesentliche reduzierten Weg aufzuzeigen, um zeitnah seinen ersten Trade zu platzieren.

Ich bin nämlich ein Fan von Learning By Doing!

Der grobe Fahrplan könnte so ausschauen:

Wir nähern uns dem Finale. Wir wissen bereits die Basics über Optionen, benötigen aber natürlich noch eine Plattform, auf der wir diese handeln und eine Software, in der wir das praktisch umsetzen können. Ersteres besprechen wir heute, letzteres dann im letzten und abschließenden Teil dieser Serie.

Deutsche Banken im Dämmerschlaf!

Fangen wir an, wer schonmal nicht in Frage kommt. Bitte korrigiert mich in den Kommentaren, wenn ich falsch liege, aber keine einzige deutsche Bank bietet den Handel von Optionen auf US Aktien an. Man findet immerhin einige Direktbanken, wie z. b. die Comdirect*, die zumindest EU Optionen über die Eurex anbieten, aber zu Preisen, die in meinen Augen inakzeptabel sind.

Da werden Gebühren von minimum 19,- EUR pro Trade aufgerufen und sollte man ausgeübt werden, zahlt man zusätzlich noch normale Ordergebühren, wie für den reinen Aktienkauf. Warum schreibt meine Tastatur auf einmal von alleine das Wort Vollpfosten 🙂 !?

Und dabei mag ich die Comdirect eigentlich und bin da mit meinem Aktiendepot schon sehr lange ein zufriedener Kunde. Nur bei Optionen haben sie den Dreh noch nicht raus.

Dies ist somit (Achtung Wortspiel) keine echte Option für unseren Optionshandel, denn wir wollen regelmäßig und viele kurzlaufende Optionen auf die liquiden US Aktien verkaufen. Da würden uns die Gebühren alles kaputt machen.

Einen weiteren Hinweis kann ich mir an der Stelle nicht verkneifen, bei deutschen Banken wird bei der Frage nach Optionen sofort der Optionsschein in den verschiedensten Varianten hervorgeholt und beworben. Ich sage hier noch einmal deutlich: Finger weg vom Optionsschein!

Man kann sicher auch mit Optionsscheinen etwas anfangen. Reine Optionen haben aber dermaßen viele Vorteile, dass wir uns mit dem Optionsscheinen, wo allein die Bank den Preis bestimmt und sie damit das Geschäft leicht zu ihren Gunsten manipulieren kann, gar nicht erst befassen werden.

Wir wollen als Stillhalter durch Optionsverkäufe Prämien einnehmen und nicht durch den Kauf eines Optionsscheins auf mögliche Gewinne spekulieren. Zwei Paar Schuhe!

Deutsche Banken scheiden deswegen aus der weiteren Betrachtung, zumindest aktuell, aus.

Ausländische Banken und Broker sind besser!

Es gibt eine ganze Reihe von wirklich guten ausländischen Banken und auch vor allem reine Broker, die zu vernünftigen Konditionen den Optionshandel ermöglichen. Leider scheiden davon eine ganze Reihe für uns aus, da sie offiziell nur Kunden aus ihrem Heimatmarkt akzeptieren.

Sicher gibt es ein paar Tricks, wie man als Europäer bei dem ein oder anderen US amerikanischen Broker unterkommt. Damit habe ich mich aber nicht sehr intensiv beschäftigt, da ich alle Varianten für mehr oder weniger fraglich halte, sofern man nicht aus bestimmten Gründen gewisse Vorraussetzungen erfüllt, z. b. einen US amerikanischen Arbeitgeber oder Partner mit körperlicher Anwesenheit vor Ort.

Wenn es diese Hürden nicht gäbe, wären Anbieter wie optionsXpress oder Dough bzw. tastyworks echte Alternativen.

Alle Wegen führen nach Rom zu Interactive Brokers!

Kommen wir ohne weitere Umschweife zum Punkt. In meinen Augen gibt es nur eine wirkliche Alternative als europäischer Anleger, der Optionen handeln möchte. Und dieser nennt sich Interactive Brokers (IB).

Bei IB kannst du an über 100 Märkten, in 26 Ländern und 22 Währungen handeln. Die kostenlos zur Verfügung gestellte Software Trading Workstation (TWS) erfordert zwar etwas Einarbeitung, nimmt dir dann aber viele Sachen ab. Zum Beispiel wird deine Kauf- oder Verkaufsorder immer automatisch zu dem Markt/Börse weitergeleitet, die den günstigsten Preis/Kurs stellt.

IB gibt es seit 40 Jahren am Markt, arbeitete all die Jahre profitabel, auch während der Finanzkrise, und befindet sich mehrheitlich in Privatbesitz. Die Dienste werden weltweit angeboten. In Europa bündeln sich diese im UK Ableger von Interactive Brokers.

Die Einlagensicherung ist höher als in Deutschland und liegt bei 500.000,- USD für Einzelkonten. Optionen und Aktien, für die wir uns ja hauptsächlich interessieren, sind wie üblich Sondervermögen. Damit sollten wir sehr gut abgesichert sein im Notfall.

Fun Facts: Interactive Brokers wurde vor mehr als 40 Jahren vor allem aus einem Grund gegründet: Für den Optionshandel!

Okay, wie eröffne ich ein Konto bei IB?

Klar kannst du dein Konto direkt bei IB eröffnen, indem du einfach auf Konto eröffnen klickst. Aber halt! Lies erst weiter.

Wenn du direkt bei IB einsteigen möchtest, musst du 10.000,- EUR oder USD bereithalten, denn ohne diese sogenannte Ersteinlage geht es nicht. Außerdem erwarten dich ca. 20,- USD monatliche Gebühren plus Gebühren für Echtzeitdaten (Kurse, Optionspreise etc.), wenn du nicht einen gewissen Umsatz im Monat generierst.

Außerdem solltest du des Englischen mächtig sein, da der Support nur auf Englisch ist. Fragen zu deutschen Kontoauszügen, z. b. für die Steuer, wirst du so nur schwerlich bzw. überhaupt nicht beantwortet bekommen.

Das ist alles nicht wirklich schlimm und machbar, aber es geht besser.

Was ist ein Reseller und was sind die Vorteile?

Zum Glück haben sich in den letzten Jahren ein paar Dinge zum Guten gewandt. Dazu gehört, dass es mittlerweile einige Reseller (Wiederverkäufer) für IB auf dem deutschen Markt gibt.

Ein Reseller ist nichts weiter als eine, in dem Fall deutsche Instanz eines Brokers, der komplett auf die Dienste von IB aufsetzt. Vereinfacht gesagt, alles im Hintergrund kommt von IB, der Reseller packt nur seinen Namen, seine Gebührenstruktur und seinen Support drauf. Viola, fertig ist ein deutscher Broker.

Und ehrlich, die Details müssen uns nicht interessieren, solange das Ganze funktioniert und für uns Vorteile bringt. In meinen Augen gibt es da drei entscheidende Vorteile:

  • Die Mindesteinlage ist niedriger und liegt nur bei 2.000,- bis 4.000,- EUR
  • Der Support ist in Deutsch und kann in der Regel auch auf spezielle Dinge in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingehen
  • Keine Depotgebühren

Aber einen Nachteil hat das Ganze auch, die Ordergebühren an sich sind etwas höher, als bei IB direkt. Sie sind aber immer noch dermaßen vernünftig, dass dieser Nachteil nicht gegen die Vorteile ankommt.

Zumindest für den Start. Man kann später immer noch überlegen, ob man direkt zu IB wechselt, um seine Rendite zu optimieren. Ich selbst sehe für mich diesen Schritt noch in relativ weiter Zukunft. Alles zu seiner Zeit.

Und welchen IB Reseller soll ich nehmen?

Ich möchte dir die drei größten mir bekannten deutschen Reseller von IB vorstellen, aber gleich hier anmerken, dass es keinen Der Beste oder so geben wird. Alle drei sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich nur im Detail und dann auch nur unerheblich. Das Wichtigste für uns, die Ordergebühren von US Optionen, sind bei allen dreien gleich und liegen aktuell bei 3,50 USD.

Toll! Also kein Geht nicht, gibt’s nicht oder 19,- EUR plus Ausübungsgebühr, sondern schlanke 3,50 USD. Damit kann man doch was anfangen.

Okay, wer sind die Drei?

Zuerst wäre da der Broker, wo ich selbst mein Optionskonto eröffnet habe und noch immer führe: Banxbroker*

Weltweit günstig Handeln

Von der unkomplizierten Eröffnung des Kontos, bis zum persönlichen Rückruf am selben Tag, wenn ich mal eine Frage hatte, die Jungs von Banxbroker waren immer da und hilfreich. Von daher kann ich diesen Broker uneingeschränkt empfehlen.

Die Ersteinlage ist mit 3.000,- zu tätigen. Wobei ich einen Betrag von 5.000,- EUR empfehle, damit man in der Auswahl der Aktien, auf die man Optionen verkaufen möchte, nicht so eingeschränkt ist.

Für einen schnellen Überblick schaut euch einfach die Warum Banx Seite an. Geht dafür einfach auf die Übersichtsseite, wo die Konditionen von Banxbroker* aufgelistet werden und dann schaut mittig oben.

Nummer zwei im Bunde: Captrader*

Die Ersteinlage beträgt hier nur 2.000,- EUR. Meiner Meinung nach kann man damit aber kaum Optionen handeln. Ich bleibe bei der Empfehlung, das Konto mit wenigstens 5.000,- EUR zu eröffnen.

Auch hier empfehle ich euch, die Über Captrader Seite anzuschauen. Einfach über die Startseite* gehen, dann ganz nach unten scrollen und links schauen.

Last but not least: Lynx*

Das Depot muss mit einer Mindesteinlage von 4.000,- EUR aktiviert werden.

Die Warum LYNX Seite findet ihr gleich auf der Startseite* oben links.

Tipp: Man kann die Ersteinlage bzw. Mindesteinlage später bis unter den Startwert reduzieren, falls man das Geld mal braucht. Das Konto bleibt weiter bestehen. Einziger Nachteil, wenn man keinen Trade in 30 Tagen macht, bezahlt man eine Inaktivitätsgebühr.

Wenn man die Konditionen und die Infoseiten vergleicht, wird man schnell feststellen, dass es kaum Unterschiede gibt zwischen diesen drei Resellern/Brokern. Es bleibt also eher eurem persönlichen Geschmack vorbehalten, wie ihr euch entscheidet. Fakt ist, an Interactive Brokers als Plattform, kommt man nicht vorbei.

Ich persönlich kann aufgrund meiner Erfahrungen Banxbroker* uneingeschränkt empfehlen. Ich bin damals ebenfalls aufgrund einer Empfehlung dort gelandet und habe es nicht bereut.

Aber, wenn ich aktuell noch kein Konto hätte, würde ich wohl zuerst Captrader* probieren. Von der Webseite her, klar dies ist ein rein subjektives Statement, scheinen die mir den professionellsten Eindruck zu machen und die Lernangebote scheinen umfangreicher zu sein.

So nun habt ihr den Salat, entscheidet euch 🙂 … und wie gesagt, das Wichtigste sind die Ordergebühren und die sind mit 3,50 USD bei allen gleich. Dazu die gleiche Technik als Basis von Interactive Brokers.

Sonst gibt es wirklich keine Alternativen?

Nein, leider nicht wirklich. Bei meiner Recherche ist mir nur eine mögliche Alternative zumindest für Optionen auf EU Aktien an der Eurex untergekommen. Und das wäre Degiro*. Die scheinen sogar etwas günstiger zu sein für EU Optionen, als IB. Jedoch finde ich deren AGBs etwas sehr schwammig und so wie ich es verstehe, musst du der Verleihung deiner Aktien zustimmen.

Diese Option der Aktienverleihe ist an sich erst mal nichts schlimmes, da du so nebenbei noch etwas Rendite erwirtschaften könntest. Hier scheint es mir aber so zu sein, dass du nicht an dem Verleih partizipierst, sondern Degiro* so ihre günstigen Gebühren querfinanziert. Auch das ist erstmal nicht verwerflich, wenn es klar kommuniziert wird.

Meiner Meinung nach wird dies aber nicht deutlich genug gemacht und mit der Aktienverleihe sind auch gewisse kleinere Risiken verbunden, die ich hier aber nicht weiter ausführen werde, und die in den AGBs nicht klar ersichtlich sind.

Aus dem Grund, ja es ist eine Alternative für den Handel von EU Optionen an der Eurex, aber es hat schon ein Geschmäckle. Oder was meint ihr?

Ein paar Tipps zum Schluss …

Tipp 1: Wähle bei der Eröffnung ein Margin-Konto. Auch wenn du nicht vor hast auf Margin zu handeln, so hat es doch einige Vorteile. Der Wichtigste für mich, in einem Margin-Konto steht dir dein Geld und deine Assets (Aktien etc.) sofort nach Kauf bzw. Verkauf zur Verfügung für weitere Aktionen. Du musst keine Abrechnung abwarten und kannst sofort und zu jeder Zeit handeln.

In einem Cash-Konto kann es schonmal passieren, dass du 1-2 Tage warten musst, um dein Geld aus dem Verkauf von Aktien für den nächsten Kauf verwenden zu dürfen. Nicht super schlimm, nur halt nervig.

Tipp 2: Führe deine Konto in EUR (oder in CHF, wenn du Schweizer bist), auch wenn du vor hast zu 100% in USD zu handeln. Allein wegen dem Thema Steuern, solltest du das tun. Mit einem in EUR geführten Konto bei IB, wird dir der Kontoauszug immer in EUR ausgewiesen und es erspart dir einiges an umrechnen später für das Finanzamt.

Tipp 3: Wenn dir der Kurs günstig erscheint und du vorhast, mehrheitlich Optionen auf US Aktien zu schreiben, dann tausche deine EUR in USD. Damit ersparst du dir die Zinsen, falls du ausgeübt wirst oder falls du Aktien direkt kaufen möchtest. Denn US Aktien werden in USD abgerechnet und IB gibt dir dafür einen USD Kredit. Deine EUR bleiben unangetastet. Den Umtausch kannst du wie jede andere Order direkt in der TWS aufgeben.

Tipp 4: Scheut euch nicht, den Support zu nutzen, wenn es bei der Kontoeröffnung Fragen gibt. Die sind dafür da und helfen sehr gern. Man spart sich viel Zeit und die ein oder andere Frage verdreht einen schon das Gehirn, wenn man es zum ersten Mal macht.

Tipp 5: Gib bei der Kontoeröffnung an, dass du Erfahrung mit Optionen hast. Auch wenn das nicht stimmt, anders kommst du nicht an die Möglichkeit, Optionen zu handeln. Sagst du ehrlich, du hast keine Ahnung, dann wirst du nicht freigeschaltet. Typisches Henne-Ei-Problem. Sie wollen nur Leute mit Erfahrung an den Optionshandel lassen, aber niemand lässt dich diese Erfahrung sammeln.

Egal, sei pragmatisch und setz das Kreuz 😉 !

Tipp 6: Echtzeitdaten kosten Geld, sind aber in meinen Augen nicht notwendig, wenn man Optionen auf Aktien handeln möchte. Also erstmal nichts abonnieren und mit den zeitverzögerten Daten arbeiten. Im nächsten Teil werde ich dazu noch ein paar Worte schreiben.

Tipp 7: Nutze das Paper Trading Konto in der TWS, um dich mit der Software vertraut zu machen und schau ein paar Videos (z. b. dieses hier in Englisch) dazu auf YouTube. Am Anfang ist die Software verworren und man blickt nicht durch. Aber das legt sich, wie mit jeder neuen Sache. Ich empfehle dir in der TWS nicht die klassische Ansicht zu lernen, sondern die neue sogenannte Mosaic Ansicht. Eventuell schreibe ich später mal einen eigenständigen Artikel, wie ich meine TWS eingerichtet habe und benutze.

Tipp 8: Bau dir eine Watchlist auf aus Aktien, auf die du gern Optionen verkaufen würdest. Damit kannst du jetzt direkt schon anfangen und dann nach Freischaltung für die TWS diese Watchlist als Übung nehmen, um zu lernen, wie man mit der Software umgeht. Ohne eine gut gefüllte Watchlist wirst du viel Zeit damit verbringen, überhaupt eine Aktie zu finden, auf die du Optionen schreiben kannst.

Tipp 9: Wenn du die TWS halbwegs verstanden hast, warte dann nicht ewig, sondern starte deinen ersten kleinen Trade!

Just do it!

Und damit liegt nur noch ein Teil der Artikelserie Optionshandel ABC vor uns und dann wird der erste Trade platziert. Die schöne neue und spannende Welt des Optionshandels wartet. Seid ihr bereit?

 

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13 Comments
  1. Hallo Ingo,

    wieder einmal ein sehr guter Artikel. Ich bin selbst auch bei Banx und sehr zufrieden, aber ich stimme zu: wenn ich och kein Konto hätte, wäre Captrader wohl auch meine erste Wahl. Ich habe auf deren Website schon vieles an Dokumentation zur TWS gefunden, was bei Banx so nicht verfügbar ist. Aber im Prinzip funktioniert Banx sehr gut und bietet alles was man braucht.

    Ich würde einen eigenen Artikel zur TWS sehr begrüßen, mich interessiert, wie du sie nutzt und eingerichtet hast. Ich selbst habe die TWS bisher kaum genutzt, da ich nur ein kleines Notebook mit 13 Zoll Display habe. Damit lässt sich schwer arbeiten, da in der TWS alles sehr klein dargestellt ist. Ich kann aber eine eindeutige Empfehlung für die Android App der TWS aussprechen („IB TWS“). Seit meinem Start im Optionshandel vor ca. 2 Monaten benutze ich fast ausschließlich die App, ganz einfach auch (neben dem angesprochenen Grund des kleinen Displays am Notebook) weil ich zu Handelszeiten selten Gelegenheit habe, vor einen Rechner zu kommen.
    Die App funktioniert hier aber wirklich hervorragend! Alles ist in Echtzeit verfügbar und wird mit der TWS/Web Trader synchron gehalten.

    Ansonsten kann ich auch deinen Tipps nur zu 100% zustimmen.

    Grüße
    Mark

    1. Hallo Mark,

      kann es auch so berichten. Ich nehme fast nur doch die App. In kürzester Zeit aufgerufen, schnell was gemacht. Ab und zu schaue ich mal wieder in die TWS, damit sie mir nicht völlig fremd wird. Aber für meine Bedürfnisse ist die App völlig ausreichend.

      @Ingo,

      wieder super beschrieben. Dein erfrischender Stil gepaart mit Sachkenntnis ist sehr angenehm zu lesen. 😉

      Schönen Tag noch
      MS

    2. Auch ich bin ein riesiger Fan der Android-App. Gerade die Übersicht über das Portfolio ist deutlich übersichtlicher als in Desktop-Variante. Dafür fehlt mir eine historische Ansicht für die Ausführungen in der Android-Version.

      Die iPad-Variante ist hingegen recht gewöhnungsbedürftig. Da hoffe ich, dass sich noch etwas tut.

      Ich habe über die mobilen Varianten vor paar Monaten bereits einen kleinen Artikel geschrieben, um einen ersten Einblick darüber zu gewinnen:

      https://invest-abc.de/tools/unterwegs-handeln-mit-der-trader-workstation-ja-das-geht/

      Gruß,
      Emanuel

    3. Hi Mark,

      danke fürs Vorbeischauen und Kommentieren.

      Ich selbst bin komplett auf Mac und iOS Geräten unterwegs, deswegen kenne ich die Android TWS App nicht. Aber klingt doch toll, wenn sie für dich und andere scheinbar richtig gut funktioniert. Freut mich!

      Ich bin relativ sicher, dass ich mal einen extra Artikel zur TWS schreibe und wie ich diese nutze. Mal schauen, wie schnell ich das hinbekomme, denn so eine Art Artikel erfordert einiges an Vorbereitung.

      CU Ingo.

  2. Hey Ingo,

    guter Artikel!

    Ich persönlich bin selbst zufriedener Banx-Kunde. Auch wenn mich die Konditionen direkt von IB doch sehr reizen würden.
    1$ für US-Optionen ist halt doch ne Ansage und würde entscheidend auf die Rendite wirken.
    Die Mindesteinlage und die Mindestprovision für das kostenlose Erhalten der Marktdaten ist machbar. Meines Wissens gibt es auch einen deutschsprachigen Support… Englisch wäre aber jetzt für mich auch kein wirkliches Problem. Ansonsten ist ja eh alles gleich wie bei Banx und Konsorten.

    Hast du schon irgendwas rausgefunden, ob es für bestehende Kunden von den IB-Reseller-Brokern ala Banx, Lynx usw., immer noch diese Sperre von paar Monaten gibt, wenn man zu IB direkt wechseln möchte? Ich habe bei meiner letzten Recherche darüber irgendwas gelesen und dann das Interesse an IB direkt wieder verloren.

    Gruß,
    Emanuel

    1. Hi Emanuel,

      danke fürs Vorbeischauen und deinen Kommentar.

      In der Tat antwortet der IB Support manchmal in Deutsch, aber drauf verlassen kannst du dich nicht. So ist meine Erfahrung. Für mich wäre Englisch kein Problem, deswegen auch kein echtes Ausschlusskriterium.

      Und ja, die Ordergebühren sind schon verlockend. Aber noch bin ich in der Lernphase und das Optimieren kommt später.

      Und du hast Recht, es gibt da eine Sperrfrist, wenn du wechseln möchtest. Das werde ich bei Gelegenheit mal recherchieren und dann vielleicht als Update in den Artikel packen.

      Danke für die Anregung.

      CU Ingo.

      1. Hey Ingo,

        danke schonmal vorab fürs Recherchieren zur Sperrfrist. Vielleicht frage ich auch mal den IB Support an, ob er mir hierzu Details nennen kann in welcher Ausprägung die Sperre durchgeführt wird.

        Gruß,
        Emanuel

  3. Gute Infos und Texte von dir – Respekt!

    Was sicher eine grosse Hilfe wäre und auch einen Teil deiner Beschreibung ausmachen könnte, wäre die Auswahl der Kandidaten für die Stillhaltergeschäfte. (Wo findest du Sie? Was sind die genauen Kriterien? usw.)

    Lg Raffi

    1. Hi Raffi,

      du meinst, wie ich meine Watchlist aufbaue und nach welchen Kriterien ich die Aktien dafür auswähle oder eher, welche Aktien ich dann von der Watchlist für den Optionshandel wähle?

      Letzteres werd ich kurz im nächsten Artikel zum Thema anreissen. Eventuell kann ich später dann mal einen Artikel nachschieben, der da etwas tiefer reingeht. Dann müsste das Thema Volatilität nochmals auf den Tisch und auch was die Griechen im Optionshandel bedeuten. Mal schauen.

      Danke für die Anregung.

      CU Ingo.

      1. Hi Ingo

        genau eher Ersteres. Ich merke einfach für mich als Anfänger ist dies immer noch schwierig zu beurteilen.
        Ich suche auf den typischen Seiten rum (dough…). Nichts desto trotz hakt es bei immer etwas daran dass ich mir die Sicherheit fehlt welche Werte nun in Frage kommen.
        Eine eigene Watchlist mit Werten auf die ich dann die Griechen u. Volat auflegen kann, wäre da schon sehr hilfreich.

        Lg Raffi

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