Im Rückspiegel: Mein Kauf von Main Street Capital

Im Rückspiegel: Mein Kauf von Main Street Capital

Mit der Artikelserie Im Rückspiegel werde ich von Zeit zu Zeit alle Käufe für mein Dividendenaktiendepot chronologisch nachvollziehen und kommentieren, damit ihr euch ein Bild machen könnt, wann und warum ich genau diese Aktie damals gekauft habe. Heute im Blickpunkt: Mein Kauf von Main Street Capital!

Gleichzeitig werde ich Bilanz ziehen und einschätzen, ob die Erwartungen, die ich beim Kauf hatte, erfüllt wurden oder nicht. Abgerundet mit einem aktuellen FAST Graphs Chart gibt euch das die Möglichkeit einzuschätzen, ob meine allgemeine Strategie für Aktienkäufe was für euch ist oder eher doch nicht.

Eine Bank ist eine Einrichtung, von der sie sich Geld leihen können.
Vorausgesetzt sie können nachweisen, dass sie es nicht brauchen.
– Mark Twain –

Am 15.01.2016 kaufte ich 44 Stück Main Street Capital zum Preis von je 25,00 EUR!

Die Gesamtinvestition betrug 1.118,30 EUR inkl. aller Gebühren.

Kauf von Main Street Capital
Warum der Kauf von Main Street Capital?

Mit Main Street Capital (Symbol MAIN) fand also nun die erste BDC Einzug in mein Depot. Aber was bitte schön ist denn eine BDC?

BDC steht für Business Development Company und bedeutet soviel wie, dass dieses Unternehmen Geld für andere Unternehmen zur Verfügung stellt bzw. in diese direkt oder indirekt investiert. Dies kann über Kredite passieren, aber auch in dem direkt Anteile an den Firmen erworben oder diese sogar komplett übernommen werden. Im letzteren Fall geht es meist darum, die aufgekaufte Firma wieder aufzupäppeln und für mehr zu verkaufen, als die Investition betrug und so einen satten Gewinn einzustreichen.

Der Fokus liegt dabei in der Regel auf Unternehmen aus dem Mittelstand, die meist in einer Situation sind, wo es für sie schwer oder zu teuer ist, das Geld einfach bei einer Bank zu besorgen.

Grundsätzlich ist dies ein sehr risikoreiches Geschäft, bietet aber dafür im Umkehrschluss auch ein hohes Maß an Rendite. Fast allen BDCs ist dabei gemein, dass sie diese Rendite in Form von sehr hohen Dividenden an die Anteilseigner zurückgeben.

Anmerkung: Wer mehr zum Thema BDCs erfahren möchte, dem sei das neue Buch von Luis Pazos empfohlen: Geldanlage mit Business Development Companies*

Für den Cash Flow orientierten Investor sind hohe Dividenden natürlich ein Traum, oder?

Zumindest war dieser Fakt, dass ähnlich den REITs fast der gesamte operative Gewinn als Dividende ausgeschüttet wird, für mich ein starkes pro Argument, auch für mein Depot ein solches Unternehmen zu suchen und aufzunehmen.

Meine Wahl fiel auf Main Street Capital nach einem Screening der bekanntesten BDCs in den USA. Diese sortierte ich dann damals nach dem sogenannten NAV, um meine Suche auf unterbewertete oder zumindest fair bewertete Werte einzugrenzen und informierte mich im Anschluss näher über die Top 3 aus dieser Liste.

Der NAV ist der sogenannte Net Asset Value, zu deutsch der Nettoinventarwert. Vereinfacht kann man sagen, wenn ein Unternehmen unter NAV gehandelt wird, dann sind seine gesamten Vermögensgegenstände abzgl. Schulden in Summe mehr Wert, als der aktuelle Börsenwert und umgekehrt. Man möchte also im Idealfall eine BDC unter seinem aktuellen NAV kaufen oder wenn gerechtfertigt, dann zwar über NAV, aber halt möglichst nicht zu viel.

Kauft man über NAV, so bezeichnet man das oft auch als Premiumaufschlag. Dieses Premium ist immer dann gerechtfertigt, wenn die Qualität des Unternehmens und die Zukunftsperspektive eine bessere Rendite versprechen, als wenn man versucht um jeden Preis günstig einzukaufen. Halt das alte Spiel, dass Qualität auch gern mal etwas kosten darf.

Mit dieser kleinen Hintergrundgeschichte kommen wir nun zurück zu meinem Kauf.

Main Street Capital war zum damaligen Zeitpunkt unter den Top 3 BDCs und wurde leicht unter seinem NAV gehandelt. Die beiden anderen waren zwar noch um einiges günstiger, aber das hatte durchaus seine Gründe, die mich daran hinderten, diese näher in Betracht zu ziehen.

Also informierte ich mich über Main Street Capital näher und eigentlich war alles was ich sah absolutes Top Niveau. Top Portfolio, Top Balance Sheet (Bilanz) und Top Management. Von der Seite gab es keinerlei Bedenken. Das Unternehmen war eindeutig besser aufgestellt, als die Mehrzahl der Mitbewerber in diesem Bereich.

Dazu gab es in dem Sektor gerade eine etwas größere Ängstlichkeit, wobei ich mich heute leider nich mehr erinnere, was die genauen Hintergründe waren. Aber es führte dazu, dass der gesamte Finanzbereich unter Druck war, fast alle BDCs weit unter ihrem NAV gehandelt wurden und auch Main Street Capital trotz sehr guten Zahlen sehr günstig war.

Ich konnte meine Anteile für 25,- EUR das Stück einsammeln, was, wie wir gleich sehen werden, sehr günstig war.

So schaut übrigens das aktuelle Fastgraphs Chart aus:

Fastgraphs Chart MAIN - 15.01.2016 - Kauf von Main Street Capital

Fast direkt nach meinem Kauf sieht man sehr schön, dass der Kurs über das Jahr 2016, bis Mitte 2017 rein, dann kontinuierlich anzieht. Timing ist eine Bitch, aber manchmal hat man auch einfach Glück, oder?

BDCs sind allgemein sehr abhängig von der Zinsentwicklung. Diese ist ja durch das Eingreifen der Notenbanken schon länger auf historischen Tiefstständen, was auch Main Street Capital zu Gute kommt. Es wird sich zeigen müssen, ob und wie sich steigende Zinsen dann auf das Geschäft und früher oder später dann auch auf die Kursentwicklung auswirken werden.

Durch den Kursanstieg wechselte natürlich die Bewertung sehr schnell von unterbewertet zu überbewertet. Dort liegt sie auch aktuell noch, auch wenn es zwischendurch im Dezember 2018 einen ziemlich starken Rücksetzer gab. Leider hatte ich es da versäumt, einfach mal noch eine Tranche nachzulegen.

Während der gesamten Zeit zahlte Main Street Capital seine Dividende regelmäßig und pünktlich. Und zwar nicht nur die Reguläre. Zusätzlich schüttete man immer im Juni und im Dezember eine Sonderdividende aus und kam damit sehr nah an die gewünschte Ausschüttungsquote von fast 100%. Normalerweise sind solche Ausschüttungsquoten ein Warnsignal, aber halt nicht bei BDCs. Dort ist das im Prinzip ja die Geschäftsidee.

Durch diese Sonderausschüttungen liegt die echte Dividendenrendite noch deutlich höher, als die hier im Fastgraphs Chart ausgewiesenen 5,5%. Dazu gleich weiter unten noch mehr.

Die Dividendenhistorie (ohne Sonderdividende) für Main Street Capital schaut folgendermaßen aus:

Fastgraphs CAGR MAIN - 15.01.2016 - Kauf von Main Street Capital
Und wie sieht meine Performance aus?

Wie bereits schon weiter oben erwähnt, begann kurz nach meinem Kauf ein lang anhaltender Anstieg des Kurses, der mit einer kleinen Unterbrechung im 4. Quartal 2019, bis heute anhält.

Zum 20.02.2020 steht der Kurs bei 41,37 EUR (+65,5%)!

Der Buchgewinn beläuft sich damit aktuell auf 720,28 EUR.

Das ist eine durchaus ansehnliche Performance, denn eigentlich kauft man eine BDC nicht unbedingt, um damit Kursgewinne zu realisieren. Der Großteil der Rendite kommt in der Regel von den ausgeschütteten Dividenden.

Aber ich werde mich sicher nicht darüber beschweren und nehme wohlwollend zur Kenntnis, dass der Wert nicht so schlecht gelaufen ist 😉 …

Das einzig ärgerliche an dieser Performance ist, dass ich bisher keine Gelegenheit hatte, meine Position günstig aufzustocken. Zu den aktuellen Preisen werde ich das ganz sicher auch nicht tun, aber Main Street Capital bleibt auf jeden Fall auf meiner Watchlist.

Die Dividendeneinnahmen summieren sich bis heute auf 371,09 EUR.

Der gesamte Gewinn erhöht sich damit auf 1.091,37 EUR.

Die letzte Dividendenerhöhung betrug +2,5% (von 0,20 auf 0,205 USD/Quartal). Das war nicht sehr viel.

Alles über 7% wäre toll, denn bei 7% pro Jahr verdoppelt sich die Dividende alle 10 Jahre, ohne das ich frisches Kapital investieren muss. Mein Ziel ist es, dass sich das Gesamtwachstum der Dividende für das Depot möglichst bei 7% oder mindestens über dem Niveau der Inflation bewegt.

Main Street Capital erfüllt diese Anforderung zwar im Durchschnitt der letzten Jahre, aber liegt gerade mit der letzten Steigerung wirklich nur noch auf Höhe der Inflation.

Doch wie bereits weiter oben erwähnt, schüttet das Unternehmen halbjährlich noch eine Sonderdividende aus, die sich an den überschüssigen Gewinnen orientiert. So ergab sich im Jahr 2019 z.b. eine jährliche Gesamtdividende von 2,415 USD regulärer Dividende (3x 0,195 + 3x 0,20 + 6x 0,205) plus 0,49 USD Sonderdividende (1x 0,25 + 1x 0,24). Also 2,905 USD in Summe.

Das Management von Main Street Capital hatte außerdem beschlossen, die Sonderdividende abzubauen und in die regulären Ausschüttungen einfliessen zu lassen. Der Übergang soll dabei langsam und fließend sein und bis zum Jahre 2021 abgeschlossen sein.

Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 5,5% bzw. 6,6%, wenn man die Sonderdividende mit einberechnet.

Meine Yield on Costs (YoC, auch genannt Dividendenrendite auf den Einstandspreis) liegen bei sehr schönen 8,9%.

Das Dividendenwachstum seit Kauf beträgt +13,9%.

Die Dividende betrug 2016 zum Einstieg noch 0,18 USD/Quartal und stieg bisher auf aktuell 0,205 USD/Quartal.

Auf Dividendenseite gibt es also nicht viel zu meckern. Einzig die Steigerungen könnten vielleicht etwas höher sein, oder?

Oh und erwähnte ich bereits, dass es sich bei Main Street Capital um einen Monatszahler handelt? Die Dividende kommt also nicht nur jedes Quartal rein, sonder jeden Monat kann man sich über eine schöne Zahlung freuen. Love it!

Mein Fazit zum Kauf von Main Street Capital?

Mit der Anmerkung, dass ich ruhig hätte mehr kaufen sollen, bin ich insgesamt sehr zufrieden mit diesem Kauf. Ich bin überzeugt davon, auf ein tolles Unternehmen im BDC-Bereich gesetzt zu haben, wenn nicht sogar auf das Vorzeigeunternehmen in diesem Bereich, und dazu auch noch zu einem wirklich guten Preis.

Ich sehe hier auch in Zukunft keine größeren Probleme aufkommen, weder beim eigentlichen Wert des Unternehmens, noch was die Dividende angeht.

Do you know the only thing that gives me pleasure?
It’s to see my dividends coming in.
– John D. Rockefeller –

Sollte der Kurs in Zukunft mal wieder nachgeben und in eine faire Bewertung korrigieren, dann bin ich auch gern dabei und kaufe ein paar Anteile nach.

Hier die Vorhersagen der Analysten für Main Street Capital:

Fastgraphs Estimates MAIN - 15.01.2016 - Kauf von Main Street Capital

Das historische KGV auf die letzten 10 Jahre betrachtet liegt bei Main Street Capital zwischen 15 und 16. Aktuell notieren wir aber bei 18. Sollte also das KGV zu seinem historischen Mittelwert zurückkommen, dann ist zumindest kurzfristig keine positive Rendite gegeben.

Ein Kauf zum aktuellen Zeitpunkt ist vielleicht keine so gute Idee.

Auf lange Sicht sehe ich aber weniger Risiko, da sich Qualität in der Regel durchsetzen wird und Main Street Capital ist der Inbegriff von Qualität.

Somit heißt es wohl ein wenig abwarten auf einen Rücksetzer. Die Frage ist nur, kommt er oder kommt er nicht?

Was ist eure Meinung dazu?

Wie seht ihr das? Wäre Main Street Capital auch etwas für euer Depot oder besitzt ihr bereits andere BDCs? Wenn ja, um welche Unternehmen handelt es sich und warum habt ihr euch genau für diese entschieden?

Lasst uns in den Kommentaren darüber diskutieren. Ich würde gern eure Meinung hören bzw. lesen.

Im nächsten Artikel der Serie Im Rückspiegel geht es dann um Kauf #23 und dies wird sein:


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14 Comments
  1. Hallo Ingo,

    ich habe MAIN einmal für 40,80 USD gekauft und dann nochmal für 38,76 USD aufgestockt. Mein Einstieg war im Sommer 2018. 10% an Kursgewinnen habe ich seitdem gemacht. Allerdings interessiert mich das nicht wirklich. Für mich sind die Dividenden ausschlaggebend. Der Zahlungsrhythmus gefällt mir auch sehr, denn so kann ich die monatlichen Ausschüttungen für meinen monatlichen Aktienkauf fest einplanen.

    Dein Beuteschema sind ja eigentlich Dividendenwachstumsaktien. BDCs zählen in der Regel eher weniger dazu. Fällt Main Street Capital nun aus dem Rahmen oder passt die Aktie doch ganz gut in dein Portfolio?

    Viele Grüße
    Mike

    1. Hi Mike!

      Danke fürs Vorbeischauen.

      Damals war meine Strategie noch am „zusammenwachsen“ und ja, eigentlich passt eine BDC da nicht wirklich rein. Aber MAIN war so günstig zu der Zeit, dass wie man jetzt sieht, doch ordentliche Kursgewinne rausspringen können.

      Und dann ist da immer das Thema Diversifikation. Eine Main Street Capital einzeln betrachtet und eine Visa einzeln betrachtet, zeigt bei dem einen Schwächen beim Dividendenwachstum und bei dem anderen in der Dividendenrendite. Zusammen passt es aber. Es kommt auf das Team und die Zusammenstellung an.

      Würde also sagen, passt schon für mein Depot 😉 …

      CU Ingo.

  2. Hi,
    Main Street Capital ist seit Jahren in meinem Portfolio und ich hätte auch mehr kaufen sollen :-). Aktuell halte ich 120 Anteile. Mein Einstand liegt im ähnlichen Bereich wie bei dir, ca. 26€. Für mich ist MAIN als intern gemanagter BDC eine der verlässlichsten und margenstärksten Firmen aus dem Bereich. Main Street Capital hat mit die geringsten Kosten unter den BDCs und das Management besitzt selbst viele Aktien ihrer Firma, was immer ein gutes Zeichen ist.
    Ich hoffe, dass sich mal die Chance auf einen Nachkauf ergibt, aber im Moment sieht es ja nicht wirklich danach aus…

    Aus dem BDC Bereich finde ich noch ARES Capital (der Marktführer, allerdings extern gemanagt) interessant. Vielleicht noch Goldman Sachs BDC…

    Viele Grüße,
    Susanne

    1. Hi Susanne!

      Danke fürs Vorbeischauen.

      Na mit 120 Anteilen hast du ja eine ordentliche Position. Hätte ich auch gern. Irgendwann vielleicht, wenn der Preis wieder passt.

      ARES Capital hatte ich mir bisher noch nicht angeschaut, könnte ich eigentlich mal nachholen. Aber diese Goldman Sachs BDC hatte ich schonmal näher betrachtet und die sahen auch ziemlich gut aus. Weiß bloß grad nicht mehr, warum ich das nicht weiter verfolgt hatte. Mhhh …

      CU Ingo.

  3. Ares und Main Street Capital sind für mich Pflicht-Holdings in jedem Dividenden-Portfolio 🙂

  4. Na, wenn das heute kein Kauftag für Main Street Capital war – auf was wartet ihr dann ;-))
    20 Prozent Korrektur seit Erscheinen deines Artikels Ingo.
    Ich hab´bei 35,xx Dollar nochmal nachgefasst, obwohl meine Position in MAIN eigentlich voll ist….

  5. Hallo Ingo,

    habe MainStreet auch auf der Watchlist und werde Montag kaufen.

    Gibt es denn Besonderheiten bzgl. der Steuern?

    LG Sebastian

    1. Hi Sebastian!

      Meines Wissens nach nicht. Bei Comdirect kommen die Dividenden abzgl. der üblichen 15% Quellensteuer rein.

      CU Ingo.

  6. Hallo Ingo, vielen danke für den interessanten Beitrag.
    Bei der aktuellen Lage bin ich kurz davor meinen Bestand aufzustocken. Was mich daran noch zweifeln lässt, der Kurseinbruch war ja schon extrem bei MAIN Street Capital. Bisher habe ich noch nicht nachvollziehen können, warum das so extrem ist…Wirst du bei dem aktuellen Preis nachlegen?
    Grüße
    Michael

    1. Hi Michael!

      Danke für deinen Kommentar.

      Ja bei den BDCs geht es richtig zur Sache und wahrscheinlich zu recht. Die aktuelle Krise wird vielen Unternehmen sehr zu schaffen machen und sobald ein paar von denen Bankrott gehen, erwischt es die investierten BDCs auch.

      Aber MAIN gehört zu den besten BDCs, wenn es nicht gar die beste BDC ist, die es da draussen gibt. Das Portfolio ist schön diversifiziert. Und trotzdem sehe ich auch bei MAIN bei ca. 25-30% der Investitionen ein hohes Risiko für Verluste, da sie z.b. zu 100% im Ölsektor aktiv sind.

      Im Worst Case sehe ich eine Dividendenkürzung um ca. die genannten 25-30%, wobei ich aber eher denke, dass erstmal nur die Sonderdividende gekürzt werden würde und der Rest reicht aus, um die reguläre Dividende zu zahlen wie gewohnt. Im Best Case passiert nichts und die Dividende wird weiter leicht gesteigert. Zutrauen würde ich es MAIN.

      Mein Finger kreist bei Kursen unten 20,- EUR auch schon über dem Kaufen-Button. Noch habe ich aber nicht gekauft, da es noch 2-3 andere Werte gibt, die ich sehr spannend aktuell finde und es ist nicht genug Geld da für alles 🙁 …

      CU Ingo.

  7. Hallo Ingo,

    ich bin kurz vor dem Einstieg in MAIN (zu 31 Euro je Anteil) und damit einerseits schon wieder etwas zu spät, aber wahrscheinlich noch früh genug dran.
    Mich würde interessieren, ob und wenn ja bei welchem Kurs Du inzwischen nachgekauft hast?

    Viele Grüße
    Sue

    1. Hi Sue!

      Danke für deinen Kommentar und die Frage.

      Ich habe noch nicht nachgekauft. Um ehrlich zu sein, ich habe nicht mit so einer schnellen Erholung gerechnet und dachte, es wäre viel mehr Zeit. Ich halte die aktuelle Entwicklung für fundamental auch nicht gerechtfertigt. Aber das billige Geld macht den Markt scheinbar ziemlich blind für die wirtschaftlichen Auswirkungen des Lockdowns.

      Ich halte MAIN aktuell bereit wieder für zu teuer. Ich würde nur bei 25,- EUR oder darunter nachkaufen. Darüber käme nur in Frage, wenn das NAV stark steigen würde. Das sehe ich aktuell nicht.

      CU Ingo.

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