Erfahrungsbericht: So funktioniert ein Depotübertrag richtig!

Erfahrungsbericht: So funktioniert ein Depotübertrag richtig!

Eigentlich braucht der normale Investor nur ein einziges Depot. Aber aus den verschiedensten Gründen kann es auch sein, dass man mehrere davon besitzt und dann in die Verlegenheit kommt, Wertpapiere zwischen denen per Depotübertrag austauschen zu wollen. Wie das geht und wie einfach es ist, das zeige ich heute mal an einem konkreten Beispiel zwischen der Consorsbank und der Comdirect.

Inhaltsverzeichnis

Die Situation

Ein Depotübertrag ist eine der einfachsten Sachen, die man seiner Bank oder seinem Broker als Auftrag geben kann.

In unserem heutigen Beispiel verläuft der gesamte Vorgang rein digital und ohne Beteiligung Dritter. Dabei werden 7 Stück Mastercard (MA) von der Consorsbank* zur Comdirect* übertragen inkl. dem eigenverantwortlichem Eintragen der Einstandspreise im neuen Depot.

In diesem konkreten Beispiel ist der Grund, dass die Aktien im Zweitdepot bei der Consorsbank lagen der, dass die Consorsbank einfach mehr Aktien im Angebot hat für ihren Aktiensparplan. Unter anderem halt auch die MA, welche ich über einen Zeitraum von ca. 10 Monaten besparte. Dieses Angebot der Consorsbank wollte ich nutzen, aber gleichzeitig die Aktien später in meinem Hauptdepot bei der Comdirect halten.

Deswegen stand jetzt nach Ende der Ansparphase der Übertrag vom Zweitdepot in das Dividendenaktiendepot bei der Comdirect an.

Natürlich kann es bei jedem von euch andere Gründe geben, warum ein Depotübertrag vorzunehmen ist.

Da gibt es zum Beispiel:

  • Du bist mit deinem jetzigen Anbieter einfach nicht mehr zufrieden
  • Du möchtest ein Prämienangebot bei einem neuen Anbieter nutzen
  • Der Depotinhaber ist verstorben und du erbst die Wertpapiere
  • Du verschenkst Wertpapiere oder bekommst welche geschenkt
  • Du tauscht einfach Wertpapiere mit deinem Partner aus
  • Du möchtest aus anderen Gründen Wertpapiere an Dritte senden

Warum auch immer du dich dazu entschließen solltest, das Vorgehen bleibt dabei gleich.

Bevor wir zum konkreten Beispiel kommen, solltest du noch eine Depotbank suchen, ich kann dir sowohl die Consorsbank* als auch die Comdirect* reinen Gewissens empfehlen. Beide haben viele Vorteile und nur sehr wenige Dinge, die nicht optimal sind. Ich bin hochzufrieden mit beiden und das Beste, sie sind in Verbindung mit einen Girokonto kostenfrei. Ohne wenn und aber.

Was kostet ein Depotübertrag?

Für Depotüberträge dürfen grundsätzlich keine Kosten durch die Bank/Broker anfallen. Das hat schon vor einiger Zeit der BGH entschieden (BGH, 30.11.2004 – XI ZR 200/03, XI ZR 49/04) und meines Wissens halten sich auch alle Banken/Broker mit Sitz/Filiale in Deutschland daran. Hier droht also keine böse Überraschung.

Ein klein wenig anders schaut es aus, wenn es um Fremdgebühren/fremde Spesen geht, zum Beispiel bei einer Änderung der Verwahrstelle. Das passiert in der Regel, wenn Wertpapiere von Deutschland ins Ausland oder umgekehrt transferiert werden. Aber auch, wenn man Wertpapiere in Deutschland über einen ausländischen Börsenplatz gekauft hatte und diese noch bei einem ausländischen Verwahrer liegen.

Diese Kosten dürfen von der Bank an den Kunden weitergeben werden. Genauere Angaben kann nur die abgebende Bank machen. Bitte informiert euch Bedarf vorher darüber.

Der Depotübertrag in der Praxis

Kommen wir ohne weitere Umschweife zum Hauptthema. Wie gesagt bezieht sich das Beispiel auf einen Depotübertrag von der Consorsbank zur Comdirect. Die einzelnen Schritte weichen also bei deiner Depotbank ggf. leicht davon ab. Das Grundprinzip bleibt aber immer das gleiche.

Nach dem Einloggen bei der Consorsbank gehst du auf Mein Konto & Depot und dann auf Depot -> Depotübertrag.

Depotübertrag Schritt 0 - Depotuebertrag

Hier wählst du in unserem Fall Depotübertrag auf Fremdbank aus.

Depotübertrag Schritt 1

Dann musst du dich entscheiden, welche steuerlichen Konsequenzen dein Depotübertrag evtl. haben wird.

 Anmerkung: Die nachfolgende Information ist keine Steuerberatung. Jeder ist für seine Steuern selbst verantwortlich! Bitte konsultiere einen Steuerberater, wenn du dir nicht sicher bist. 

Ein Depotübertrag ohne Gläubigerwechsel ist die richtige Auswahl, wenn du auf dein eigenes Depot etwas übertragen möchtest. Wichtig dabei ist, der Name des Depotinhabers muss bei beiden Depot identisch sein. Stell das bitte vorher sicher.

Diese Auswahl ist für unser konkretes Anwendungsbeispiel die richtige und hat keine direkten steuerlichen Konsequenzen.

Ein Depotübertrag mit Gläubigerwechsel kommt logischerweise dann in Frage, wenn der Name des Depotinhabers, zu dem übertragen wird, nicht identisch ist, es sich also um eine andere Person handelt.

Dabei kann es sich um einen Depotübertrag zum Ehepartner oder dem Gemeinschaftsdepot handeln (eine unentgeltliche Übertragung), eine Schenkung an Dritte (ebenfalls eine unentgeltlich Übertragung) oder einen Depotübertrag an Dritte aufgrund von sonstigen Gründen. In letzterem Fall wird der Depotübertrag wie ein Verkauf behandelt und zieht die vollen steuerlichen Pflichten nach sich.

In allen Fällen werden zumindest innerhalb von Deutschland die steuerlich relevanten Anschaffungsdaten an die Empfängerbank weitergeben. Das wären auf jeden Fall das Kaufdatum und der Kaufwert. Damit habt ihr keine Arbeit.

Für Überträge von und auf ausländische Depotkonten sieht das anders aus. Ich beleuchte den Punkt ganz am Ende des Artikels separat.

Wir wählen in unserem Beispiel Ohne Gläubigerwechsel aus und klicken auf Weiter.

Depotübertrag Schritt 2

Die auszufüllenden Felder sind selbsterklärend.

Ein Hinweis zur Depotnummer. Hier kommt nicht eure IBAN vom Girokonto rein. Euer Depot hat eine eigene Kontonummer, die in der Regel viel kürzer ist als eine IBAN. Ungefähr so wie die Kontonummern früher waren. Also zum Beispiel 892402281. In der Regel sollte es eine sieben- bis zehnstellige Nummer sein.

Diese Aussage bezieht sich auf deutsche Konten. Wie es bei Auslandskonten aussieht, müsst ihr selbst herausfinden.

Tragt alles korrekt ein und klickt auf Weiter.

Depotübertrag Schritt 3

Jetzt wählt ihr die entsprechenden Wertpapiere aus, die ihr übertragen wollt. Tragt dazu die Anzahl der vollen Stücke in das vorgesehene Feld.

Bruchstücke könnt ihr als Depotübertrag nicht aufgeben, diese müssen bei der aktuellen Depotbank später verkauft bzw. zurückgegeben werden. Dazu findet ihr weiter unten im Artikel noch detailliertere Informationen.

In unserem Beispiel tragen wir 7 Stück bei MA ein und haken noch den Hinweis zu den Bruchstücken an. Dann geht es mit einem Klick auf Weiter zum nächsten Schritt.

Depotübertrag Schritt 4

Alles noch einmal kontrollieren und dann mit einer TAN und dem Klick auf Bestätigen ausführen lassen.

Depotübertrag Schritt 5

Und schon sind wir fertig!

Fast zeitgleich mit dieser Bestätigung auf dem Bildschirm, solltest du eine Email erhalten, wo dir ebenfalls der beauftrage Depotübertrag bestätigt wird.

Der Depotübertrag ist damit in die Wege geleitet und nun heißt es ein paar Tage warten. Dabei gehen innerdeutsche Depotüberträge relativ zügig. In meinem Fall dauerte es nur ca. 24 Stunden. Am Donnerstag ca. 19 Uhr den Auftrag abgeschickt und schon Freitag ca. 19 Uhr waren die 7 Stück MA im Dividendenaktiendepot bei der Comdirect angekommen. Toll!

Bei einem Depotübertrag zwischen einer inländischen und einer ausländischen Bank, oder umgekehrt, kann dies aber auch gern mal 1-2 Wochen dauern. Habt einfach Geduld.

Den Einstandspreis übernehmen

Nach dem Einbuchen der 7 Stück MA sieht es im Comdirect Depot so aus:

Depotübertrag Einstandspreis eintragen Schritt 1

Ja da sind 7 Stück MA angekommen, aber es steht kein Kaufkurs und demzufolge auch kein Kaufwert für die Position im Depot. Somit stimmen natürlich auch nicht mehr die Gesamtzahlen, wie zum Beispiel der Kaufwert des Depots, der aktuelle Depotwert und der Gewinn/Verlust seit Kauf.

Dies kann man aber sehr einfach und vor allem ohne fremde Hilfe korrigieren.

Anmerkung: Die nachfolgende Erklärung ist nur für den im Depot dargestellten Kaufwert von Interesse. Der steuerrelevante Kaufwert und das dazugehörige Kaufdatum wurde von der Consorsbank im Hintergrund an die Comdirect übermittelt. Die Banken in Deutschland sind dazu per Gesetz verpflichtet. Die Comdirect wird alle steuerlichen Berechnungen auf dieser Basis durchführen und nicht auf dem Wert, den wir jetzt gleich ausrechnen und eintragen. Warum der steuerrelevante Betrag hier nicht einfach als Kaufwert ins Depot übernommen wird, erschliesst sich mir nicht. Eine Anfrage dazu werde ich an die Comdirect stellen. Die Antwort gibt es dann in den Kommentaren.

Dazu klicken wir unter Depot -> Depotübersicht auf Aktion gesamtes Depot und wählen dann Kaufwerte bearbeiten.

Depotübertrag Einstandspreis eintragen Schritt 2

Hier tragen wir dann den gesamten Wert der Position ein. Also für alle 7 Stück und nicht den Einzelwert pro Aktie. In unserem Beispiel ist das ein Betrag von 1.052,28 EUR.

Den genauen Betrag ermittelt ihr selbst durch die Kontoauszüge der abgebenden Bank, in unserm Fall die Consorsbank. Oder ihr schreibt euch vor dem Depotübertrag den Wert auf, den Ihr im alten Depot seht. Aber beachtet dabei, wenn ihr nur Teile der Position übertragt, dann müsst ihr diesen Betrag auch wirklich nur auf diese Teile berechnen, die übertragen werden.

In unserem Beispiel hatten wir genau 7,01578 Stück MA im Depot bei der Consorsbank. Übertragen haben wir aber nur 7 Stück MA. Damit verbleibt ein kleiner Teil von 0,01578 MA im abgebenden Depot. Dieser kleine Teil hat natürlich auch einen Wert und den müsst ihr von dem Wert abziehen, den ihr bei der Comdirect als Kaufwert angeben wollt.

Die Formel lautet somit Kaufwert altes Depot geteilt durch Gesamtstücke (Beispiel 7,01578) multipliziert mit Übertragsstücke (Beispiel 7,00000).

Eine Besonderheit haben wir noch zwischen der Consorsbank und der Comdirect. Die Consorsbank führt ihre Kaufkurse in der Regel inklusive Gebühren auf. Die Comdirect dagegen exklusive Gebühren. In unserem Beispiel bedeutet das, dass ihr für die korrekte Ermittlung die Gebühren vom Kaufwert altes Depot in der Rechnung vorher abziehen solltet.

Nur so erhaltet ihr den korrekten Betrag für den Eintrag als Kaufwert bei der Comdirect.

Schwierig? Nicht wirklich. Bei Bedarf schreibt aber einfach in die Kommentare und ich versuche zu helfen.

Nach dem korrekten Eintragen der Kaufwerte, schaut es dann so im Depot bei der Comdirect aus:

Depotübertrag Einstandspreis eintragen Schritt 3

So gefällt mir das schon besser. Damit ist der Depotübertrag abgeschlossen und alles ist perfekt.

Jein! Das alles ist perfekt stimmt in der Tat für den Depotübertrag, aber ein kleines Detail kommt noch.

Verkauf der übergebliebenen Bruchstücke

Wenn ihr wie ich eure Aktien im Sparplan kauft, dann habt ihr nach dem Depotübertrag noch Bruchstücke über. Wer aufmerksam gelesen hat weiß, in unserem Beispiel sind das genau 0,01578 Stück MA, die bei der Consorsbank verblieben sind.

Du kannst diese natürlich dort einfach liegen lassen oder, wenn du wie ich ein kleiner Ordnungsfanatiker bist 🙂 , dann gibst du diese Bruchstücke zurück und tilgst die Position somit aus dem Depot.

Die Rückgabe von Bruchstücken hat die Consorsbank ebenfalls sehr anwenderfreundlich gestaltet.

Gehe dazu im Depot bei der entsprechenden Position einfach auf Verkaufen.

Depotübertrag Verkauf von Bruchstücken Schritt 1Du siehst dann die Ordereingabe.

Depotübertrag Verkauf von Bruchstücken Schritt 2

Alle Felder sind schon korrekt voreingestellt. Wir verkaufen somit 0,01578 Stück MA. Der Handelsplatz Sparplan stellt sicher, dass die Rückgabe der Bruchstücke ohne weitere Kosten für uns abläuft.

Mit einem Klick auf Weiter zur TAN Eingabe geht es weiter.

Depotübertrag Verkauf von Bruchstücken Schritt 3Nach Eingabe der TAN und einem Klick auf Kostenpflichtig verkaufen sehen wir die Bestätigung unseres Orderauftrages.

Depotübertrag Verkauf von Bruchstücken Schritt 4

Die verbliebenen Bruchstücke werden somit zum nächstmöglichen Zeitpunkt verkauft und der Erlös unserem Verrechnungskonto gutgeschrieben.

Toll. Jetzt ist alles perfekt 🙂 !

Die Sache mit dem steuerrelevanten Kaufwert

Wie weiter oben bereits angemerkt sind die Banken in Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, bei einem innerdeutschen Depotübertrag den steuerrelevanten Kaufwert und das Kaufdatum der neuen Depotbank zu übermitteln. Hier gibt es also in der Regel keine Probleme.

 Anmerkung: Die nachfolgende Information ist keine Steuerberatung. Jeder ist für seine Steuern selbst verantwortlich! Bitte konsultiere einen Steuerberater, wenn du dir nicht sicher bist. 

Aber die gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit, wenn eines der beteiligten Depots im Ausland liegt. Denn hier gibt es keine Vorgaben, wie die Banken bzw. Broker das möglichst kundenfreundlich regeln sollten.

Man muss also hoffen, dass die abgebende Bank/Broker den Kaufwert und das Kaufdatum übermittelt und das dann auch die annehmende Bank/Broker diese Daten ohne Wenn und Aber akzeptiert. Na viel Glück!

Sollte das nicht funktionieren, darf man aber nicht verzagen und man muss schon gar nicht einen Streit mit seiner Bank anfangen. Das bringt nämlich zumeist nichts außer das es Energie und vielleicht Karma kostet 🙂 … es gibt für diese Situation eine vorgeschriebene, eindeutige und einfache Vorgehensweise, wie das zu regeln ist.

Die Bank bzw. der Broker wird in Deutschland bei einem steuerbaren Vorgang, zum Beispiel dem Verkauf eines Wertpapiers, wo kein Kaufdatum und Kaufwert bekannt ist, dieses einfach auf Basis von 0,- EUR Anschaffungswert bewerten und den Differenzbetrag mit Abzug der sogenannten Ersatzbemessungsgrundlage belegen. Diese beträgt 30%.

Erstes Beispiel. Du hast eine Aktie für 500,- EUR gekauft und verkaufst später für 1.000,- EUR. Der Gewinn ist 500,- EUR und dieser wird mit 25% KAP versteuert. Ergo zieht die Bank 125,- EUR ab und schickt diese zum Finanzamt. Du bekommst 875,- EUR ausgezahlt.

Zweites Beispiel. Nun ist aber seltsamerweise der Bank der Kaufwert der Aktie nicht bekannt. Sie bewertet deinen Gewinn also mit 1.000,- EUR (Kaufwert Basis 0,- EUR) und bringt die Ersatzbemessungsgrundlage mit 30% zur Anwendung. Es werden 300,- EUR abgezogen und ans Finanzamt geschickt. Du bekommst 700,- EUR ausgezahlt.

Auweia! 175,- EUR verloren? Das klingt erst einmal ziemlich unfair.

Aber keine Angst. Den Differenzbetrag einer solchen Besteuerung auf Ersatzbemessungsgrundlage kann man sich über seine Einkommenssteuererklärung wiederholen, in dem man dort den korrekten Kaufwert angibt und mit einem Kontoauszug bzw. Rechnung belegt.

Macht etwas Arbeit, aber wahrscheinlich weniger, als sich mit der Bank über die korrekte Einbuchung von Kaufdatum und Kaufwert zu streiten. Eure Entscheidung.

Mein Fazit zum Depotübertrag zwischen Consorsbank und Comdirect

Ich bin beeindruckt wie schnell und vor allem einfach dieser Depotübertrag erledigt wurde.

Besonders die Consorsbank* muss ich hier einmal loben, denn die zur Verfügung gestellten Tools für den Depotübertrag und den Verkauf der restlichen Bruchstücke haben ohne Probleme und wie erwartet funktioniert.

So stelle ich mir einen digitalen Service vor. Ich kann alles selbstständig und nur mit meinem Laptop und Handy ausgerüstet erledigen. Prädikat empfehlenswert!

Diese sehr positive Erfahrung werde ich bei zukünftigen Entscheidungen auf jeden Fall berücksichtigen.

Abgerundet hat diese Erfahrung die Möglichkeit, bei der Comdirect* dann abschließend meinen Kaufwert ebenfalls selbständig und ohne Hilfe des Brokers einzutragen. So muss das sein.

Ich kann also nur positives berichten und bin froh, dass wir mittlerweile diese Möglichkeiten dank Internet haben. Daumen hoch!

Wie waren eure Erfahrungen bisher beim Depotübertrag? Lasst uns in den Kommentaren darüber diskutieren.


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6 Comments
  1. Schöner Beitrag wie es laufen kann bzw. sollte.

    Leider ist der Depotübertrag bei vielen Brokern deutlich aufwändiger, da schlichtweg keine Online-Formulare für sowas angeboten werden. Das soll vermutlich den Übertrag künstlich erschweren. Diese Erfahrung habe ich zumindest bei Flatex gemacht. Da hat der Übertrag (natürlich per Brief) dann auch geschlagene sechs Wochen gedauert…

    1. Hi Nordleuchte!

      Danke für deinen Kommentar.

      Genau deswegen wollte ich das hier dokumentieren und als positives Beispiel zeigen. So sollte es eigentlich überall sein.

      Schade, dass Flatex da scheinbar nicht erkannt hat, was guter Service bedeutet und dass man so etwas auch später noch in seine Entscheidungen einbezieht. Wenn die Kunden erst weg sind, ist es zu spät.

      CU Ingo.

  2. Hallo Ingo,
    aufwendig und schön beschrieben.
    Ich habe die Übertragung immer von der comdirect aus gemacht (Übertrag von ConsorsBank nach comdirect). Dafür stellen sie ein Formular zur Verfügung. Hat auch funktioniert. Aber dein Weg ist natürlich deutlich smarter, zumal auch keine Portokosten anfallen.
    Allerdings sind mir von der comdirect immer! 2,38€ an Kosten abgebucht worden.
    Ich habe aufgrund deines Hinweises mal eine Anfrage gestellt.
    Wahrscheinlich kommt irgendwas von wegen: fremder Kosten

    ~ Markus

    1. Hi Marcus!

      Danke für deinen Kommentar.

      Ui! Kosten bei innerdeutschen Überträgen? Da bin ich mal gespannt, was der Grund ist. Kann ja nur sein, dass die Aktien irgendwo im Ausland lagen und dass das Fremdspesen sind. Trotzdem seltsam.

      Und ich hatte zu Beginn in der Tat bei der Comdirect geschaut, ob ich den Depotübertrag seitens der Comdirect starten kann. Sollte nämlich auch gehen. Jedoch führen sie die Consorsbank nicht in ihrem Onlineformular. Echt doof!

      Auf Papierkram habe ich so gar keine Lust mehr in 2018 🙂 …

      CU Ingo.

      1. Hi,
        ich habe eine Rückmeldung erhalten:
        quote>>>> Es handelt sich bei bei den Ihnen belasteten Entgelten um fremde Spesen, die wir an unsere Kunden weiterleiten. Diese Spesen berechnet die Lagerstelle für die Umbuchung von Namensaktien und für die Lieferung im Ausland verwahrter Wertpapiere.

        Die Berechnung der Lagerstellen Entgelte erfolgte für die Einbuchung der WKN´s aufgrund des Herkunftsland USA. Dieses ist erkennbar durch die entsprechende Kennummern der beiden ersten Ziffern der 12-stelligen ISIN. In Ihrem Fall US für die USA.
        <<<>>>Als kleiner Tipp: Der Hinweis, dass für Namensaktien sowie im Ausland lagernden Wertpapieren ggfs. fremde Spesen anfallen, können Sie auf unserem Depotübertragsformular entnehmen.
        <<<<quote

        Klingt plausibel, wenngleich ich bei den Positionen eine Erläuterung im Buchungstext erwartet hätte.
        Du hast bei deinem Übertrag keine solchen Spesen berechnet bekommen?
        Interessant.

        Melden kann auch mal helfen.
        comdirect war so Kulant und hat mir die angefallenen Spesen erstattet.
        Bei 11 Überträgen sind so 26,18€ zusammengekommen. Hat 2 Tage gedauert – Erstattung ist da.
        Wow.

        Warum habe ich die Überträge eigentlich gemacht?
        Die Consorsbank hat mir jedes Jahr Stornos für meine REITs reingekloppt.
        Gut – die REITs geben Ende des Jahres final raus, was z.B. return of capital, Dividende usw. war.
        Das wird dann z.T. nicht mit der Quellensteuer belastet.
        Sieht dann aber auch nur auf dem ersten Blick schön aus, wenn man etwas wieder erstattet bekommt. Negativ ist, dass ein anderer Topf (ich meine der Quellensteuertopf war es) dann so gefüllt ist, dass dieser mit den nächsten Abrechnungen erst mal abgebaut wird, so dass ich dann bei diesen Ausschüttungen deutlich weniger als erwartet erhalte.
        Neben dem ganzen Aufwand 106 Dokumente in 2018, 151 für 2017 verfälscht das für die anderen, den aufgelaufenen Topf bedienenden Papiere, die netto-Performance Berechnung.

        Ergo: habe alle REIT Papiere wo das anfällt zur comdirect übertragen – die buchen pauschal die Quellensteuer und gut ist.

        Viele Grüße,

        ~ Markus

      2. Hi Markus!

        Danke für deine Rückmeldung.

        Toll von der Comdirect, so kulant zu handeln. Wieder ein Grund mehr, dass ich beim richtigen Broker mein Hauptdepot habe.

        Ich hatte bei meinem Übertrag keine Spesen berechnet bekommen, aber die Aktien lagen ja auch bereits bei Clearstream in Deutschland.

        Übrigens waren die steuerrelevanten Daten ca. 1 Woche später auch da und korrekt eingebucht. Also von der Seite alles Top, sowohl seitens der Consorsbank als auch bei der Comdirect.

        Nur eine Sache ist seltsam, der Einstandspreis ist von der Consorsbank inkl. der Ordergebühren übermittelt und so von der Comdirect eingebucht wurden. In meinen Augen ist das falsch, aber gut für mich. Bei einem Verkauf zahle ich so minimal weniger Steuern 😉 …

        CU Ingo.

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