Was war. Was wird. Ein Rückblick auf 2025 und meine Ziele für 2026. // Teil 1

Was war. Was wird. Meine Ziele für 2026 - Titel Seite 1

Es ist wieder einmal soweit. Ich blicke auf das vergangene Jahr zurück und wage einen Ausblick auf 2026: Welche Ziele hatte ich und was davon habe ich erreicht? Möchte ich im kommenden Jahr daran anknüpfen oder doch lieber in eine andere Richtung gehen? Klingt interessant? Na, dann los!


Inhaltsverzeichnis

Wie jedes Jahr könnte dieser Artikel etwas länger werden. Schnappt euch also eine gute Tasse Kaffee oder ein anderes Getränk eurer Wahl, bringt etwas Zeit mit und dann viel Spaß beim Lesen!

Allgemeine Gedanken zum Jahr 2025

Das Jahr begann mit Trumps Amtseinführung und dem Wissen, dass die nächsten vier Jahre ganz gewiss nicht langweilig werden würden. Und oh Boy, 2025 wusste in diesem Kontext sicher nicht zu enttäuschen. Von der Zollkeule im April und dem Verprellen alter Allianzen über offene Korruption und Krypto-Scams zur persönlichen Bereicherung des Trump-Clans bis hin zu kriegerischen Aktivitäten und dem gleichzeitigen Einfordern eines Friedensnobelpreises war alles dabei.

Und dabei lasse ich die ganzen anderen Dinge, wie beispielsweise die manipulierten Epstein-Files, das erbärmliche Rumgemache in Bezug auf die Ukraine oder seine zahlreichen peinlichen Reden vor öffentlichen Gremien wie der UN oder seiner eigenen Armee, mal außen vor.

Der Typ hat in puncto „Unterhaltungswert” wirklich nichts ausgelassen. Nur leider geht das zulasten vieler Menschen auf dieser Erde, weshalb es wirklich hart und traurig anzusehen ist. Ich kann nur den Kopf schütteln, dass wir diesen Kasper noch drei Jahre aushalten müssen. Vorausgesetzt, er macht aus den USA in diesen drei Jahren keine Diktatur und „sichert” sich eine weitere Amtszeit. Auf dem besten Weg dahin sind sie ja leider.

Wenn es etwas Positives zu berichten gibt, dann ist es die erstaunliche Widerstandsfähigkeit der Märkte gegenüber all den Kapriolen und geopolitischen Spannungen. So konnten die US-Indizes im Jahr 2025 trotz dieser Umstände das dritte Jahr in Folge zulegen. Der S&P 500 schloss bei 17,88% (in USD) bzw. 3,96% (in EUR) und der Nasdaq bei 21,03% (in USD) bzw. 6,58% (in EUR).

Da sieht man auch, dass der US-Dollar im letzten Jahr gegenüber dem Euro stark abgewertet hat und somit allen Investoren, die mehrheitlich in US-Dollar investiert sind, die Performance verhagelt hat. Das ist mir auch passiert, aber dazu kommen wir noch.

Deutlich besser liefen Investments in Euro, allen voran der DAX mit einem Plus von 23,0%, oder zahlreiche Länder der Emerging Markets, die 2025 trotz oder gerade wegen des Rumgemaches der USA richtig zulegen konnten. So ging es beispielsweise in Südkorea (+77,0%), Südafrika (+57,5%), Mexiko (+38,4%) und Brasilien (+32,6%) richtig dynamisch nach oben. Am Ende konnte der MSCI Emerging Markets mit einem Plus von 18,5% seit langer Zeit mal wieder den MSCI All Country World mit einem Plus von 8,3% hinter sich lassen.

Unabhängig davon hatte das Thema KI weiterhin eine Art Deutungshoheit an der Börse und bestimmte über weite Strecken die Marktrichtung. Nachdem es im Januar aufgrund des chinesischen Überraschungserfolgs DeepSeek einen kurzen Schock gab, erholte sich der Markt im Laufe des ersten Halbjahres davon und gerade Unternehmen wie Alphabet legten dann im zweiten Halbjahr den nächsten Gang ein.

Viele reden von einer KI-Blase. Das immer häufiger auftretende Phänomen von Zirkelkreisläufen – Unternehmen A investiert in Unternehmen B, muss aber bei Unternehmen A einkaufen bzw. Verträge abschließen etc. – ist bei Investitionen in Milliardenhöhe sicher kein positives Zeichen. Den hohen Bewertungen steht jedoch in der Regel auch ein wirklich sehr dynamisch wachsender Umsatz und Gewinn gegenüber.

Ich bin mir nicht sicher, ob es sich um eine Blase handelt, die zwangsläufig platzen muss, oder ob es auch mit „langsam Luft ablassen” geht. Ich präferiere Letzteres, da Ersteres wohl einige Kapriolen am Markt provozieren würde. Auf dicke Verwerfungen an der Börse und in der Wirtschaft kann ich gerne verzichten.

In einer solchen Phase ist es durchaus „normal”, dass die Marktkapitalisierung von Unternehmen ebenfalls aufgebläht erscheint. So knackten im Jahr 2025 gleich drei Unternehmen die Marke von vier Billionen USD. Zuerst Nvidia, die diese Sphären bis heute halten konnten. Kurze Zeit darauf folgten im Laufe des Jahres noch Microsoft und Apple. Im Gegensatz zu Nvidia fielen sie im Laufe des Jahres jedoch wieder etwas zurück.

Auf jeden Fall war 2025 kein langweiliges Jahr. Dabei wünscht sich der Großteil der Menschheit wahrscheinlich einfach, dass mal nichts passiert und es richtig langweilig wird. Zumindest für eine gewisse Zeit, um wieder etwas Luft zu bekommen. Irgendwie hat fast jeder das Gefühl, dass sich die Welt zu schnell dreht und nur noch Negatives passiert. Zumindest ist das meine Wahrnehmung, wenn ich mich umschaue.

Das ist jetzt vielleicht kein so gutes Feedback für das Jahr 2025, obwohl man mit einem Blick aufs Depot eigentlich zufrieden sein könnte. Aber hey, es ist, wie es ist, und am Ende wird alles gut, oder? In diesem Sinne: Kopf hoch!

Machen wir es 2026 einfach alle besser! Jeder für sich ein klein wenig, dann wird das schon wieder!

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Mein persönlicher Rückblick auf 2025

Persönlich begann das Jahr 2025 leider mit der Beisetzung meines Stiefvaters, der im Dezember 2024 gestorben war. Die ersten zwei bis drei Monate waren daher eher zum Vergessen. Ich kümmerte mich um Mama und überlegte lange, ob ich meine Reiseplanungen für 2026 auf Eis legen sollte. Ich entschied mich jedoch dagegen, da mir zu Hause das Dach auf den Kopf zu fallen drohte und ich wusste: Wenn ich es jetzt nicht mache, besteht die Gefahr, dass ich es nie mache.

So ging es im März dann wieder los. Zuerst stand Marokko (Marrakesch, Casablanca, Rabat, Meknès, Fès, Chefchaouen, Merzouga, Tinghir und Ait-Ben-Haddou) auf dem Plan:

… gefolgt von Ägypten (Kairo, Aswan & Luxor) …

… gefolgt von Südafrika (Kapstadt, Hermanus, Plettenberg, Addo Nationalpark & Oudtshoorn) …

… gefolgt von Namibia (Windhoek, Fish River Canyon, Lüderitz, Sossusvlei/Deadvlei, Swakopmund, Skeleton Coast, Spitzkoppe, Epupa Falls, Etosha Nationalpark & Waterberg) …

… gefolgt von Simbabwe (Harare, Bulawayo & Victoria Falls) …

… gefolgt von Sambia (Livingstone, Lusaka & Kapiri Mposhi) …

… gefolgt von Tansania/Sansibar (Mbeya, Daressalam, Stone Town & Nungwi) …

… und last but not least Katar (Doha) …

… und dann von dort aus zurück nach Deutschland.

Mit dieser rund siebenmonatigen Reise schloss ich für mich meine im Jahr 2022 begonnene Weltreise ab. Sie führte mich durch insgesamt 38 Länder: Europa (8 Länder), Asien (10 Länder), Australien/Ozeanien (1 Land) und Nord-, Mittel- und Südamerika (11 Länder). 2024 ging es für eine längere Pause zurück nach Deutschland. 2025 folgte dann Afrika mit nochmals 7 Ländern plus Katar.

Ich hatte mir Afrika bewusst als letzten Teil meiner Weltreise vorgenommen, da ich durchaus Respekt vor diesem Kontinent habe und erst genügend Erfahrung sammeln wollte. Außerdem ließ ich die schwierigen Regionen Ost- und Zentralafrikas dieses Mal aus und tastete mich langsam heran.

Viele lassen diesen interessanten Flecken Erde aus, weil sie von der negativen Berichterstattung über Afrika abgeschreckt werden. Zu Unrecht, wie ich abschließend resümieren kann. Aber leider wurden auch viele meiner Bedenken und Vorurteile bestätigt, obwohl es in Summe ganz anders ist, als es im Fernsehen gezeigt wird.

Nach meinen sieben Monaten dort verstehe ich besser, warum sich Afrika nur in wenigen Teilbereichen entwickelt, während der Großteil des Kontinents es einfach nicht schafft – egal, wie viel Entwicklungshilfe investiert wird. Das wird sich wohl auch in Zukunft nicht ändern, wenn man die Mentalität versteht und akzeptiert, dass fast alle Probleme mit einem Schulterzucken und „That’s Africa” abgetan werden.

Ich kann hier nicht ins Detail gehen, das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, und ich bin auch zwiegespalten, ob mir Afrika jetzt gefallen hat oder nicht. Ich tendiere zu „war schon cool” oder „kann man machen”, aber ich kann einfach kein „That’s Africa” mehr hören.

Fakt ist: Wer mit viel Geld nach Afrika reist, bekommt viele negative Dinge gar nicht erst zu sehen bzw. muss sich nicht mit den Problemen herumschlagen, die sich mit Geld „totschlagen” lassen. Deshalb finde ich die Meinungen von Leuten, die mal zur Safari fahren und ansonsten im All-inclusive-Resort abhängen, wenig interessant.

Für Backpacker ist Afrika mit wenigen Ausnahmen (Marokko und Ägypten gingen erstaunlich gut, Kapstadt geht, dazu noch Victoria Falls & Livingstone, vielleicht noch Sansibar) eher schwieriges Terrain. Es gibt kaum öffentliche Verkehrsmittel und wenn, dann sind sie oft unzuverlässig, anstrengend und für das Gebotene überteuert. Dazu kommt, dass gefühlt jeder Zweite versucht, dich zu übervorteilen oder gar zu betrügen.

Man sollte auf jeden Fall eine Menge innere Ruhe mitbringen und cool bleiben. Ein selbstbewusstes Auftreten ist ebenfalls sehr hilfreich, da man in Afrika sonst schnell zum Opfer wird. Das kann dir zwar auch überall sonst auf der Welt passieren, aber die Wahrscheinlichkeit, in Afrika in solche Situationen zu geraten, ist deutlich höher. Selbst Südamerika war dagegen easy.

Dem stehen die vielen unglaublich lieben Menschen gegenüber, die dir mit ganzem Herzen helfen oder sich einfach nur freuen, dass du in ihrem Land bist. Solche Situationen kommen häufig genug vor, um den Rest etwas besser ertragen zu können. Dafür lohnt sich der ganze Aufwand und Stress dann doch wieder.

Ich werde bestimmt in ein paar Jahren noch einmal nach Afrika zurückkehren, aber ganz sicher nicht mehr als Backpacker. Wenn überhaupt, dann brauche ich dort ein Fahrzeug, mit dem man autonom unterwegs sein und auch mal den einen oder anderen Tag in der Wildnis verbringen kann. So wie ich es in Namibia gemacht habe. So kann man Afrika wohl eher genießen und (Achtung, Wortspiel!) erfahren.

Mein persönliches Länderranking für das Jahr 2025:

  1. Namibia: sehr teuer, unglaublich vielfältig, unendliche Weiten, Slowtown besten Kaffee ever
  2. Sambia: günstig, einfacher als gedacht, mit UBZ die beste Busfahrt ever, sehr sicher
  3. Marokko: sehr günstig, schöne Mischung aus Moderne und Tradition, sehr sicher
  4. Südafrika: günstiger als erwartet, Kapstadt ist toll und das Essen ist extrem gut, viele Ecken gefährlich
  5. Simbabwe: sehr teuer, ein Land, das in weiten Teilen am Abgrund steht, extrem nette Menschen, sicher
  6. Tansania: teuer, sehr viel Bettelei und Scams, tolle Landschaften, nicht überall sicher
  7. Sansibar: sehr teuer, Tourist = wandelnde Brieftasche, schöne Strände und Meer, meist sicher
  8. Katar: eigentlich wunderschön, aber ich kann das politische System nicht ausblenden
  9. Ägypten: meistens sehr günstig, 8 von 10 versuchen, dich penetrant zu betrügen, meist sicher

Ägypten war echt hart, weil dort eigentlich jeder versucht, dir das Geld aus der Tasche zu ziehen. Nur selten auf die charmante und nette Art, bei der man auch gern etwas gibt. Meistens ist es die penetrante, betrügerische Art. Als Backpacker und Soloreisender kann ich Ägypten echt nur Profis empfehlen, der Rest sollte lieber eine organisierte Tour machen.

Schade, denn die Pyramiden und Tempel in Ägypten waren eigentlich mein Highlight und einer der größten Träume, die ich noch unerfüllt auf meiner Bucket List hatte. Außerdem habe ich in Ägypten zwei der nettesten Menschen meiner gesamten Reise getroffen. Ich bereue es also nicht, dorthin gereist zu sein, aber es war sehr kräftezehrend und abenteuerlich.

Und auch hier gilt wieder: Bring genug Geld mit. Schlage das Problem damit tot. Dann wirst du eine wunderbare Zeit haben.

Aber das soll es dann gewesen sein. Das Jahr 2025 ist vorbei und meine Weltreise ist zu Ende. Für nächstes Jahr plane ich nur eine (für meine Verhältnisse) mittelgroße Reise, aber dazu kommen wir gleich.

Backpackershome Visitenkarte 2025

Das Jahr endete damit, dass Mama wegen einer Herz-OP im Krankenhaus war. Zum Glück hat sie die Operation gut überstanden und ist jetzt schon wieder auf dem Weg der Besserung. Passenderweise war ich zu dem Zeitpunkt bereits wieder zurück in Deutschland und so konnte ich ihr helfen. Als ob sie auf mich gewartet hätte. Langweilig war es also nie, auch wenn ich darauf gern verzichtet hätte.

Für 2026 wünsche ich mir im Grunde nur das, was ich weiter oben bereits andeutete: Langeweile!

Bitte lass 2026 ganz langweilig werden, okay? 🙂

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Kommen wir nun zu den konkreten Zielen und deren Erfüllung.

Im 2025er „Was war. Was wird.“ – Artikel hatte ich mir wie üblich ein paar Ziele gesetzt in den Bereichen:

  • Gesundheit & Bewegung
  • Persönlicher Weiterentwicklung
  • Finanzieller Weiterentwicklung
  • Der Blog & Sonstiges

Schauen wir auf Seite 2 des Artikels einmal zusammen, was daraus geworden ist.

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