Erfahrungsbericht: 1 Jahr Krypto Lending, Staking & Liquidity Mining mit Cakedefi 1/2

Erfahrungsbericht: 1 Jahr Krypto Lending, Staking & Liquidity Mining mit Cakedefi 1/2

Vor etwas mehr als 1 Jahr habe ich von der Defichain zum 1. Mal gehört und nach einiger Recherche direkt einen Account bei Cakedefi eröffnet. Auf der Plattform kann man auch als Einsteiger sehr bequem die Möglichkeiten dieser neuen Blockchain nutzen.

Wie es mir als Early Adopter so ergangen ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

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Inhaltsverzeichnis

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Vorgeplänkel

Vor ziemlich genau 1 Jahr berichtete ich hier auf dem Blog darüber, wie und wo ich meine Kryptos kaufe und welche der Plattformen ich für den Einstieg empfehlen kann. Der Artikel, der immer noch aktuell ist, kam übrigens sehr gut an, was mich natürlich sehr freute.

In dem Zusammenhang kam mir auch ein Projekt unter, welches in der Kryptowelt bis heute eher ein Nischendasein führt, obwohl es echt spannende Ansätze hat, wie man das Thema DeFi (Decentralized Finance) sicherer und leichter zugänglich machen kann.

Ich rede von der Defichain (kurz DEFI) und dem DFI Token. Die Defichain ist im Prinzip ein Fork (Abspaltung) von der ältesten und bekanntesten Blockchain Bitcoin. Man möchte auf der Basis von Bitcoin eine neue Blockchain bauen und das Thema DeFi und Sicherheit ins Zentrum rücken.

Frei nach dem Motto: Build DeFi On Bitcoin!

Das Problem von Ethereum und anderen derart ambitionierten Projekten ist, dass diese Turing Complete sind. Ohne ins Detail zu gehen, stellt es euch so vor, dass diese Blockchains alles können. Dafür sind sie wahnsinnig komplex und damit defacto unsicher, da diese Komplexität rein theoretisch ins Unendliche geht und somit niemals vollständig kontrollierbar ist.

Die Defichain wählt jetzt aber den Ansatz, Non-Turing Complete zu sein. Damit beschneidet man sich mit Absicht selbst und kann nur ganz bestimmte Bereiche abbilden, dafür ist aber die Komplexität überschaubar und in der Theorie auch die Sicherheit beherrschbar.

Und Sicherheit ist beim Thema Finanzen wohl eines der wichtigsten Dinge schlechthin, oder?

Das fand ich spannend und es weckte mein Interesse. Dazu kommt nämlich auch noch der Effekt, dass man durch die Einschränkung auf DeFi Anwendungen ein relativ hohes Entwicklungstempo vorlegen kann, denn man hat ja einen ziemlich starken Fokus auf ein paar wenige Dinge.

So verwunderte es nicht, dass bereits ein paar Monate nach Start die ersten Anwendungen liefen und es mit Cakedefi auch den ersten kommerziellen Anbieter gab, der seine Dienste auf der Defichain anbot.

Aus Transparenzgründen sollte aber an der Stelle erwähnt sein, dass die Gründer von Cakedefi, das wären Julian Hosp und U-Zyn Chua, auch die Initiatoren der Defichain waren. Mittlerweile ist die Defichain zwar eine unabhängige Foundation (Stiftung), die von der Community getragen wird, aber die Dezentralität ist noch nicht ganz da, wo sie sein sollte.

Jedoch gehen immer mehr Masternodes ans Netz, die nicht von Cakedefi betrieben werden und somit verteilen sich die Stimmrechte allmählich. Hoffentlich können wir in ein paar Jahren dann wirklich von einer dezentralen, unabhängigen und offenen Blockchain sprechen, so wie es Bitcoin schon heute ist.

Denn das ist einer der faszinierendsten Aspekte an der gesamten Blockchain-Thematik für mich, dass man keine Bank mehr braucht, um Werte über alle Grenzen hinweg (Ländergrenzen, Kulturkreise, soziale Schichten etc.) zu transferieren oder Dienstleistungen selbst anzubieten, wie zum Beispiel das Verleihen von Geld (in Form von Kryptos).

Banken leihen dir nur Geld,
wenn du beweisen kannst,
dass du es nicht brauchst.
– Mark Twain –

Und da rede ich jetzt wirklich nur davon, was das Thema DeFi, also Decentralized Finance angeht. Neue Entwicklungen wie NFTs (Non Fungible Tokens) sind ebenfalls spannend und wert beobachtet zu werden.

Bevor es nun aber endlich mit meinen Erfahrungen mit Cakedefi losgeht, klären wir schnell noch die 3 recht wichtigen Begrifflichkeiten Lending, Staking & Liquidity Mining.

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Was ist Lending?

Unter Lending versteht man, wie das Wort ja eigentlich schon sagt, das Verleihen deiner Coins an andere Markteilnehmer und du bekommst dafür als Gegenleistung einen Zins. Im Prinzip so, wie das gute alte Sparbuch oder Festgeld auch funktionierte.

Dieser Zins kann entweder in FIAT, also unserem herkömmlichen Geld, wie zum Beispiel Euro oder US-Dollar, ausgezahlt werden, was ich selbst nicht so gut finde, oder was häufiger der Fall ist, er wird direkt in der Kryptowährung ausgezahlt, in welcher du deine Coins verliehen hast.

Du bekommst also zum Beispiel 0,05 BTC (Bitcoin) als Zinsen, wenn du 1 BTC über 1 Jahr für 5% verleihst.

Das Lending passiert dabei in der Regel über oder direkt an eine Kryptobörse. Der Prozess ist dabei sehr einfach gehalten und funktioniert mit nur wenigen Klicks.

Die Laufzeiten variieren von Börse zu Börse, wobei in der Regel gilt, je länger man verleiht, desto höher sind die möglichen Zinssätze. Wer also 100% flexibel bleiben und gar keine langfristige Bindung möchte, der muss mit weniger Zinsen leben als jemand, der seine Coins zum Beispiel für einen festen Zeitraum von 3 Monate weggibt.

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Was ist Staking?

Unter Staking dagegen versteht man die Teilnahme am Konsensalgorithmus einer Blockchain, die nach dem sogenannten Proof-Of-Stake arbeitet.

Den meisten ist wohl eher der Begriff Proof-Of-Work bekannt, nachdem zum Beispiel auch die Bitcoin-Blockchain funktioniert. Dort wird eine gewisse Menge an Arbeit (kryptografische Aufgaben lösen) verrichtet, um einen Konsens zu erreichen und um so die Blockchain zu validieren und fortzuschreiben. Den Prozess kennt man auch als Mining. Dafür ist in der Regel spezielle Hardware erforderlich und eine Menge Energie.

Blockchains, die nach dem Prinzip Proof-Of-Stake arbeiten, verrichten dagegen keine solche Arbeit, sondern erzielen den Konsens auf eine andere Art und Weise.

So kann hier jeder Teilnehmer der Blockchain seine Coins in das Staking geben und somit am Konsensalgorithmus partizipieren. Man bestimmt dann mit, was auf der Blockchain passiert und das alles mit rechten Dingen zugeht. Die einfachste Art des Algorithmus wäre, dass unter allen Teilnehmern beim Staking durch Zufall jemand ausgewählt wird.

Während dieser Zeit kannst du mit deinen Coins aber nichts machen. Du kannst sie nicht verkaufen, tauschen oder verleihen. Als Gegenleistung bekommst du aber für das Staking sogenannte Rewards, sprich eine Belohnung dafür, dass du aktiv daran mitwirkst, die Blockchain am Leben zu erhalten. Das ist in der Regel einfach eine gewisse Menge an Coins, die auch für das Staking selbst genutzt werden.

Du bekommst also zum Beispiel 300 DFI (DeFiChain) als Rewards, wenn du 1.000 DFI über 1 Jahr für 30% in das Staking gibst.

Dabei sind diese Zahlen oft nicht absolut, sondern schwanken mal mehr oder weniger stark in Abhängigkeit verschiedener Parameter.

Oft ist eine gewisse Menge an Coins notwendigen, um am Staking teilzunehmen, weil diese Aufgabe durch sogenannte Masternodes erledigt wird. Am Beispiel der gerade genannten DeFiChain wären 20.000 DFI notwendig für einen Masternode. Das wäre aktuell ein Investment von ca. 60.000 EUR.

Aber in der Regel gibt es für jede Blockchain auch Anbieter, die es erlauben mit weniger Coins am Staking teilzunehmen, in dem diese Pools anbieten, in die investiert werden kann und wo dann jeder anteilig seine Rewards heraus bekommt.

Staking ist also nicht nur etwas für die Reichen. 😉

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Was ist Liquidity Mining?

Unter Liquidity Mining versteht man die Bereitstellung von Liquidität (in Form von Kryptos) auf einer sogenannten DEX. DEX wiederum steht für Decentralized Exchange, also eine Tauschbörse für Kryptowährungen, die aber von keiner zentralen Stelle administriert und überwacht wird, sondern allein durch Software auf der Blockchain läuft. Hier wird im Hintergrund alles durch die sogenannten Smart Contracts ausgeführt. Menschen sind für diese Arbeit nicht mehr notwendig.

Damit andere Leute über so eine DEX ihre Kryptos tauschen können, müssen diese dort in einem entsprechenden Pool vorhanden und liquide sein. Dafür benötigt man in der Regel 1 Paar von je 2 unterschiedlichen Kryptowährungen, nehmen wir zum Beispiel BTC und DFI.

Wenn du nun Liquidität in den Pool hineingeben möchtest, dann tust du dies immer zu gleichen Teilen gemessen am FIAT Wert. Du hast zum Beispiel 1.000 EUR, die du im BTC/DFI-Pool zur Verfügung stellen möchtest, dann tauschst du 500 EUR in BTC und 500 EUR in DFI und tauschst diese wiederum gegen einen sogenannten Liquidity-Mining-Token oder kurz LM-Token. In unserem Beispiel wäre das ein BTC/DFI-LM-Token. Dieser Token repräsentiert dann unseren Anteil am gesamten BTC/DFI-Pool auf der DEX.

Diesen LM-Token kannst du zum Schluss ganz einfach ins Liquidity Mining geben, so wie du auch jeden anderen Token zum Beispiel ins Lending oder Staking geben kannst.

Seid ihr noch bei mir? Keine Angst, dass ist alles halb so kompliziert wie es klingt und Cakedefi hat hier einen sehr schönen und komfortablen Prozess aufgesetzt, der einige der genannten Schritte für euch zusammenfasst und vereinfacht.

Sobald der BTC/DFI-LM-Token aus dem Beispiel im Liquidity Mining ist, bekommst du anteilig aus dem BTC/DFI-Pool jedes mal Rewards (Belohnungen), wenn auf der DEX jemand BTC in DFI oder umgekehrt tauscht. Denn das kostet wie auf jeder anderen Exchange auch eine kleine Gebühr, nur dass hier nicht zum Beispiel Coinbase die Hand aufhält, sondern du. Faszinierend, oder?

Dabei erfolgt die Belohnung in der Regel mit den gleichen Kryptos, für die du die Liquidität bereitgestellt hast. In unserem Beispiel also BTC und DFI. Viele Blockchains incentivieren dann die Bereitstellung gerade zu Beginn noch zusätzlich mit Ausschüttungen der eigenen Coins. Im Falle der Defichain sind das extra DFIs, die du oben drauf bekommst und die gerade zum Start von neuen Pools für extrem hohe Rewards sorgen.

So war es zum Start des BTC/DFI-Pools möglich, für ein paar Tage Renditen von ca. 1.000% zu erzielen. Das ist kein Witz oder SCAM (Betrug), ich bin dabei gewesen. 😉

Natürlich fallen die Prozente dann auch sehr schnell, je mehr Leute ihre Kryptos als Liquidität zur Verfügung stellen. Aber selbst ca. 1 Jahr nach Start hat der BTC/DFI-Pool noch immer eine Rendite von knapp über 60%!

Die hohen Renditen kommen dabei wie gesagt zum Großteil aus den extra Rewards und nicht aus den eingenommenen Gebühren der DEX. Du bekommst also nur relativ wenige BTCs und viele DFIs. Es ist im Prinzip eine Wette auf das Gelingen der zugrunde liegenden Blockchain. In unserem Beispiel also auf den Erfolg der Defichain und damit dem hoffentlich steigenden Preis des DFI Tokens.

Sollte jedoch die DEX irgendwann sehr groß sein und viel Umsatz machen, dann steigen natürlich auch deine Rewards in BTC und das Ganze wird unabhängiger von den DFI Bonusrewards.

Du kannst deine LM-Tokens auch jederzeit aus dem Liquidity Mining nehmen, zurücktauschen und erhältst dann BTC und DFI im Verhältnis 50:50 zurück, wiederum gerechnet in FIAT. In der Zwischenzeit hat sich aber bestimmt der Kurs entweder von BTC oder DFI oder von beiden Coins geändert. Es wird also höchstwahrscheinlich so sein, dass du eine andere Zahl an BTCs oder DFIs zurückerhältst als die, die du eingetauscht hattest.

Dieses neue Verhältnis an BTC/DFI kann einen anderen FIAT Wert haben, als wenn du deine BTC und DFI einfach nur gehalten hättest. Diesen Effekt bzw. diese Differenz nennt man Impermanent Loss und ist ein Risiko beim Liquidity Mining. Impermanent deswegen, weil es sich ständig ändert. Permanent wird es erst, wenn der LM-Token zurückgetauscht wird.

An der Stelle jetzt noch tiefer ins Detail und in die Berechnung zu gehen, würde definitiv den Rahmen des Artikels sprengen. Es gibt dafür aber Rechner im Internet. Einfach mal danach googeln.

In meinen Augen sollte man Liquidity Mining als langfristige Anlage sehen, um die Belohnungen zu maximieren und das Risiko vom Impermanent Loss zu minimieren. Alles andere wäre nur wieder so ein „Hin und Her macht Taschen leer“ Ding. Der Erfolg liegt in den Belohnungen. 😉

Last but not least lasst euch nicht von dem Begriff Mining beim Liquidity Mining verwirren. Das Wort ist meiner bescheidenen Meinung nach hier irgendwie falsch am Platz, aber es hat sich so bereits in der Kryptowelt durchgesetzt und geht wohl nicht mehr weg. Mit herkömmlichen Mining, hat das Ganze recht wenig zu tun.

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Warum ich Cakedefi nutze

Ein paar der bereits angesprochenen Möglichkeiten, kann man auch nativ auf der Defichain nutzen.

Sprich ich kann mir selbst die Defichain App installieren, schicke mir dann ein paar Kryptos dorthin oder kaufe mir einfach zum Beispiel auf Bittrex* (gibt leider noch nicht so viele Börsen, die DFI gelistet haben) ein paar DFI Coins und sende diese an meine Wallet in der App. Ab dem Zeitpunkt bin ich bereit und kann anfangen mit dem Liquidity Mining.

Oder ich kann selbst einen Masternode aufsetzen und beginne direkt mit dem Staking.

Aber beide Möglichkeiten sind gerade für Einsteiger ziemlich kompliziert und erfordern einiges an Einarbeitungszeit. Beim Staking per Masternode steht man außerdem vor der Hürde, dass dies erst ab 20.000 DFI geht. Und nicht jeder kann mal eben so 60.000 EUR locker machen, geschweige denn das technische Know How aufbringen, was dafür ggf. notwendig ist.

Lending ist sogar (noch?) gar nicht nativ auf der Defichain möglich.

An der Stelle kommt dann Cakedefi ins Spiel und macht die Sache sehr anwenderfreundlich und einfach für alle Einsteiger. Auf der Plattform kannst du mit wenigen Klicks mit Lending, mit Staking und mit Liquidity Mining beginnen. Dazu gleich im nachfolgenden Kapitel noch mehr.

Dabei gibt es keine Beschränkungen und du startest bereits mit sehr kleinen Beträgen, wenn du das wünscht.

Als Gegenleistung verlangt Cakedefi natürlich für einige Dienste eine Gebühr, die bis vor kurzem zum Beispiel beim Tauschen von Coins (der sogenannte Swap) 15% betragen hat. Sprich du möchtest BTC gegen DFI tauschen? Kein Problem. 2-3 Klicks und du hast deine DFI abzgl. 15%. Diese Gebühr wurde mittlerweile durch die Integration der DEX auf der Plattform abgesenkt auf nunmehr 0,5%.

Die 15% gibt es aber zum Beispiel noch beim Staking, gerechnet auf deine Rewards, die du erhältst. Oder es gibt eine Auszahlungsgebühr, die sich an den regulären Transferkosten der jeweiligen Blockchain richtet. Für Bitcoin wären das aktuell 0,0005 BTC.

Ich finde das ist alles in allem ein fairer Deal für das, was angeboten wird. Aufgrund der einfachen Handhabung und das ich alles an einem Ort zur Verfügung habe, nutze ich sehr gern die Dienste von Cakedefi.

Was momentan noch nicht geht, aber dieses Jahr noch kommen soll, dass du deine DFIs, die ja den Großteil der Rewards ausmachen, wieder zurück in andere Kryptos tauschen kannst. Bisher war der Swap eine Einbahnstraße in DFI rein. Das wird sich nun bald ändern und du kommst dann auch sehr komfortabel wieder aus DFI raus. Das macht es noch einfacher, alle Dienste ohne große Hürden zu nutzen.

Momentan ist der einfachste Weg für eine Auszahlung deiner DFIs der Umweg über das bereits erwähnte Bittrex*. Ich habe es selbst schon mehrfach genutzt und es funktioniert sehr gut und schnell. Leider ist die Oberfläche nicht gerade Einsteigerfreundlich, aber irgendwas ist ja immer. Da muss man sich dann einfach mal durchfuchsen, wie man so schön sagt.

Oder du wartest eben auf die Aufhebung der Einbahnstraße auf Cakedefi. 😉

Was ich auf der Plattform nicht unbedingt empfehlen möchte, ist die Nutzung der integrierten Zahlungsanbieter, um Kryptos direkt zu kaufen. Es ist zwar ein tolles Angebot, dass man ohne Umwege direkt mit Kreditkarte oder SEPA-Überweisung zum Beispiel BTC oder ETH kaufen kann, aber ich lese auch immer wieder von Problemen oder Verzögerungen bei der Abwicklung und die Gebühren sollen auch sehr hoch sein.

Wer das also nutzen möchte, weil es augenscheinlich super bequem ist, der möchte sich bitte vorher genau informieren, was er da tut. Ich sage nicht, dass es nicht funktioniert. Wenn es funktioniert, ist es sicher gerade für Anfänger echt toll.

Ich selbst würde den Weg vorziehen, mir meine bereits auf einer anderen Plattform gekauften Kryptos auf Cakedefi zu senden. Just saying!

Last but not least noch ein sehr starkes Argument pro Cakedefi für alle, die in Deutschland steuerpflichtig sind. Die Plattform stellt einen sehr guten Report zur Verfügung, der sich super einfach für die Steuererklärung nutzen lässt. In dem PDF ist alles sauber aufgeschlüsselt und leicht nachvollziehbar. Du musst die Zahlen dann nur noch übertragen.

Du kannst also gern darauf verzichten, mit CSV Dateien im Excel rumzudoktern, wenn dir das nicht so liegt wie mir. 😉

Allein das sollte den meisten Anwendern die paar Gebühren auf der Plattform wert sein, oder?

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Lending auf Cakedefi

Kommen wir zum 1. Produkt von Cakedefi, dem Lending.

Dafür gibst du deine Kryptos in einen sogenannten Lending Batch, der immer Freitags startet und dann genau 4 Wochen läuft.

Stand November 2021 kannst du mit folgenden Kryptos Lending betreiben:

  • Bitcoin (BTC): 3,5% – 6%
  • Ethereum (ETH): 3,5% – 6%
  • USD Coin (USDC): 7%
  • Tether (USDT): 7%

Bei den beiden Stablecoins USD Coin & Tether gibt es garantierte 7% Zinsen auf deine Einlagen. Easy.

Bei Bitcoin & Ethereum sind dagegen nur 3,5% an Zinsen garantiert. Die restlichen 2,5% gibt es als Bonus, wenn die Kryptos zu einem bestimmten Stichtag einen vorher definierten Preisanstieg geschafft haben sollten.

Das klappt in bullischen Phasen natürlich um einiges besser, als in den bärischen Phasen. Logo. Rechnen würde ich damit nicht und meine potentielle Rendite immer nur mit den garantierten Zinsen kalkuieren.

Am Ende der 4 Wochen erhältst du deine Einlage wieder zurück plus den Zinsen. Du kannst es aber auch so einstellen, dass du nur die Zinsen erhältst und die Einlage gleich in den nächsten Lending Batch übernommen wird oder, um den maximalen Zinseszinseffekt zu haben, dass sowohl die Einlage als auch die Zinsen in den nächsten Lending Batch übergehen.

So kannst du rein theoretisch einmal investieren und dann monatelang nicht mehr hinschauen. Und es läuft … und läuft … und läuft.

Während der Lending Batch aktiv ist, sind deine Einlagen sogar versichert. Für den ein oder anderen ist dies sicher eine beruhigende Info, oder?

Ich selbst habe das Lending die ersten paar Monate regelmäßig genutzt. Da gab es aber auch noch etwas höhere Zinssätze. Glaub 5,5% garantiert waren es. Diese wurden irgendwann reduziert und seitdem nutze ich für das Verleihen von Kryptos lieber die Plattform von Crypto.com.

Ungeachtet dessen ist aber das Lending wohl die beste da einfachste Weise, um in das Thema DeFi reinzukommen. Die Zinsen sind garantiert, die Einlagen sind versichert und alles ist übersichtlich und verständlich dargestellt.

Ich war zufrieden mit dem Produkt und hatte keine Probleme während der Nutzung festgestellt. Wenn die Zinsen in Zukunft vielleicht mal wieder steigen sollten, dann wäre ich wahrscheinlich erneut mit dabei.

Last but not least, beim Lending gibt es seitens Cakedefi keine Gebühren auf deine Einlagen oder Zinsen. Cakedefi finanziert sich hier durch Provisionen von Partnern, mit denen sie bei den Lending Batches zusammenarbeiten.

Die volle Rendite bleibt also bei dir!

Hier noch ein paar Screenshots zur Veranschaulichung:

Cakedefi Lending 1

Die verfügbaren Lending Batches in der Übersicht.

Cakedefi Lending 2

Die Einstellmöglichkeiten des Lending Batches.

Cakedefi Lending 3

Zusammenfassung & Bestätigung des Lending Batches.

Cakedefi Lending 4

Endabrechnung eines Lending Batches per E-Mail.

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Staking auf Cakedefi

Das 2. Produkt, welches ich hier vorstellen möchte, ist das Staking.

Bei Cakedefi kann ich auch ohne Masternode und 20.000 DFI Mindesteinlage meine DFI Token staken. Die Plattform poolt dafür einfach alle DFIs der User und betreibt dann damit eigene Masternodes.

Stand November 2021 kannst du mit folgenden Kryptos Staking betreiben:

  • Defichain (DFI): 46%
  • Dash (DASH): 5,4%

Weitere Kryptos sollen 2022 folgen, aber noch gibt es keine konkreten Ankündigungen.

Hauptfokus ist hier natürlich der DFI Token. 46% Rendite erscheinen auf den ersten Blick sehr viel, die Rewards waren aber auch schonmal deutlich höher. Es ist fest in der Blockchain verankert, dass die Ausschüttungen alle 32690 Blöcke, das sind ca. 11 Tage, um 1,658% sinken.

Dies ist im Prinzip das gleiche wie beim Bitcoin, das Angebot wird so auf Dauer begrenzt und stoppt irgendwann die Inflation der Coinanzahl. Nur das der Bitcoin das beim sogenannten Halving (Halbierung) ca. alle 4 Jahre auf einen Rutsch macht und es auf der Defichain kontinuierlich passiert.

Die Rewards und damit die Prozente können aber auch stark schwanken und nach oben gehen, wenn weniger Nutzer ihre DFIs in das Staking geben. Das passiert zum Beispiel immer dann, wenn es neue Investitionsmöglichkeiten gibt, in die man seine DFIs auch stecken könnte.

Es geht also mal in die eine und dann in die andere Richtung, aber grundsätzlich werden sich diese Prozente über die nächsten Monate und Jahre mehr oder weniger kontinuierlich abbauen.

Ich selbst bin beim Staking fast von Anfang an dabei und habe meine Anzahl an DFI Token durch automatisches Reinvestieren konstant ausgebaut. Nur kleine Teile wurden von mir in letzter Zeit testweise verkauft. Durch das Reinvestieren kann man den sinkenden Rewards ganz gut entgegenwirken.

Die Wertsteigerung des Investment erfolgt nämlich auf 2 Ebenen. Die 1. Ebene ist die Vermehrung deiner DFI Tokens und die 2. Ebene die Preissteigerung des Coins. Oh Boy! Und was für eine Steigerung das in den letzten 12 Monaten war.

Preisentwicklung DFI - Cakedefi

Jip. Ein echter Tenbagger! 🙂

Ich kann mich echt nicht beklagen. Hier hat es sich mal richtig gelohnt, als Early Adopter einzusteigen. Ich bin aber überzeugt, da geht noch so einiges. DFI ist noch lange nicht am Ende angekommen. Dazu aber weiter unten im Kapitel Die Zukunft der Defichain & von Cakedefi mehr.

Mit der Performance beim Staking von DFI bin ich also mehr als nur zufrieden und bleibe mit meinem Bestand auf jeden Fall weiter dabei. Der wilde Ritt ist noch nicht vorbei, wie man so schön sagt.

Das Staking ist auch für Einsteiger schnell erledigt, da Cakedefi den Prozess sehr einfach gestaltet hat.

Hier ein paar Screenshots zur Veranschaulichung:

Cakedefi Staking 1

Die verfügbaren Optionen beim Staking in der Übersicht.

Cakedefi Staking 2

Seine DFIs ins Staking geben ist ganz einfach.

Cakedefi Staking 3

Das Herausholen (Unstake) seiner DFIs aus dem Staking ist genauso einfach.

Cakedefi Staking 5

Man kann auch automatisches Reinvestieren einstellen.

Cakedefi Staking 4

So schaut eine wöchentliche Zusammenfassung der Erträge per E-Mail aus.

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+++ Weiter zu Teil 2 des Artikels +++


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2 Comments
  1. Hallo Ingo,

    kurzer Hinweis, ich nutze sowohl Cakedefi als auch die Defi Wallet. Warum beides?

    Über die Defi Wallet kann man die 15% Service Gebühr vermeiden, falls man das unbedingt möchte.
    In der Defi Wallet gibt es dadurch zurzeit z.B. bei dem BTC-DFI Pool ca. 65%, in dem LP Pool bei Cakedefi zurzeit aber „nur“ 56%.

    Und da man über die Wallet, außer man betreibt einen Masternode, die DFI Token nicht staken kann, gehen die Rewards aus dem LP Pool aus der Wallet zu Cakedefi und werden dann dort gestaked.

    Ich sehe in dem DFI Token mehr Potential als über den LP Pool, welcher allein durch die Rewards nicht aufgewogen werden kann.

    Grüße
    Harald

    1. Hi Harald!

      Danke fürs Vorbeischauen.

      Da stimme ich dir zu und so hatte ich es ja im Artikel auch geschrieben. Wer es sich zutraut und auf den Steuerreport verzichten kann, der kann sich die 15% extra holen, in dem er Liquidity Mining nativ auf der Blockchain macht. Kein Problem.

      Mir ist der Steuerreport allein schon die 15% wert. 🙂

      CU Ingo.

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